AMK und Goos Communication
In sieben Tagen durch die chinesische Küchenwelt

Die Reisegruppe erkundete in sieben Tagen die chinesische Küchenwelt. Fotos: AMK

Hamburg/Mannheim/Shanghai (China). China ist – auch für die deutsche Küchenbranche – ein Markt mit enormen Absatzpotenzialen. Um sie zu nutzen, müssen die Wirtschaftsakteure nicht nur bürokratische Hürden nehmen, sie müssen vor allem das Land, die Menschen und den Markt verstehen. Zu diesem Zweck luden Goos Communication und die Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK) zur siebentägigen „1. China Kitchen Tour“.

Die Idee dahinter: Branchenwissen vor Ort erwerben und den Teilnehmern die komplette Wertschöpfungskette erlebbar machen. „Besser bzw. effizienter kann man keinen Überblick über die örtliche Wertschöpfungskette und die Aufholjagd Chinas bekommen“, sagte etwa Markus Frönd, Geschäftsleitung bei ieQ-Systems.

Mit einem Besuch in zwei verschiedenen Malls erlebte die Gruppe am ersten Tag eine Besonderheit des chinesischen Handels: Für jede Konsumgütergruppe gibt es spezialisierte Einkaufszentren. Im Cimen Decoration Market etwa dreht sich alles um Einrichtung und Dekoration, ebenso wie im nachmittags besuchten Ogloria Furnishing Exhibition Centre. Mit dem Besuch bei Ispace lernten die Besucher zudem einen anderen Aspekt kennen: komplette Wohnungsmöblierungen, individuell erworben und online abgewickelt. Am dritten Tag ging es nach Nanjing, wo die Veranstalter einen Blick ins Reich der E-Geräte geplant hatten: Nach dem Besuch der Produktionsstätte der BSH in China und des Elektroeinzelhändlers Suning Commerce Group, der über 1.600 Geschäfte in Asien betreibt, stand abends ein Treffen mit Regierungsvertretern auf dem Programm. Auch der folgende Tag startete offiziell: mit einem Besuch der Bezirksregierung Siyang. Im Anschluss ging es in ein Werk des drittgrößten chinesischen Küchenherstellers Golden Home, der Einblicke in die Produktion gewährte. Die Welt der Elektrogeräte wurde am fünften Tag unter die Lupe genommen und die Werkshallen von Robam durchschritten. Am vorletzten Tag stand das „5. China Kitchen Industrial Development Forum & Sino-German Modern Kitchen Industry Summit“ auf dem Programm, das unter anderem von der AMK und Koelnmesse veranstaltet wurde und den Teilnehmern Rahmendaten zum chinesischen Markt preisgab.

Typisch für China: Spezialisierte Einkaufszentren, wie eine Einrichtungs-Mall.
Die Produktionshallen des Elektrogeräte-Herstellers Robam.

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