Blanco
Bleibt auf Erfolgskurs

Die Geschäftsführung von Blanco (v.l.n.r): Rüdiger Böhle, Kaufmännischer Geschäftsführer, Achim Schreiber, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Wolfgang Schneider, Technischer Geschäftsführer. Foto: Blanco

Oberderdingen.  Der Spülen- und Armaturenspezialist Blanco erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettoumsatz von 361 Mio. Euro und damit ein Plus von 3%, was währungsbereinigt 4,8% entspräche. Diese Zahlen teilte das Unternehmen am heutigen Dienstag, den 16. Mai, auf der Jahrespressekonferenz im baden-württembergischen Oberderdingen mit.

„Wie sind sehr zufrieden mit dem Geschäftsverlauf“, betont Achim Schreiber, Vorsitzender der Geschäftsführung. Ein wesentlicher Wachstumsträger war der deutsche Markt, in dem die Erlöse um 3,6% auf 128 Mio. Euro gesteigert werden konnten und Blanco in allen drei Geschäftsfeldern – Spülen, Armaturen und Abfallsysteme – zulegte. Hier seien allerdings noch die Auswirkungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetztes (BilRUG) mit einem Minus von 0,7% zu berücksichtigen.

Auch auf den ausländischen Märkten erzielte Blanco eine Steigerung von 2,7% (währungsbereinigt 5,4%) und erwirtschaftete 233 Mio. Euro Umsatz, was rund 65% vom Gesamtumsatz entspricht. Besonders stark fiel dabei das Wachstum in Regionen wie etwa Asien aus.

Insgesamt beschäftigt Blanco 1.420 Mitarbeiter, wovon 1.050 an deutschen Standorten arbeiten.

Weltweite Investitionen

Nach der abgeschlossenen Erweiterung des europäischen Logisitikzentrums in Bruchsal bewegten sich die Investitionen mit 16,2 Mio. Euro wieder auf dem Niveau der vorangegangenen Jahre. Da die Kapazitätspotenziale der Silgranit-Spülen-Werke in Sinsheim jedoch nahezu ausgeschöpft seien, plant Blanco für etwa 25 Mio. Euro einen weiteren Produktionsstandort in Tschechien zu errichten. Sinsheim bleibe aber „selbstverständlich Leitfabrik für die Silgranit-Produktion“, wie Wolfgang Schneider, Geschäftsführer Technik, erklärte.

Einen ausführlichen Bericht lesen in der Juni-Ausgabe im küche&bad forum.

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