DGM
Startschuss für Klimapakt!

Stellten den DGM-Klimapakt während der imm vor (v.l.n.r.): Reimund Heim, DGM-Möbelprüfung, Wirtschaftsjurist Georg Radermacher, Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Vorstand FAW/n Ulm, DGM-Geschäftsführer Jochen Winning und Pressesprecher Achim Hannott.

Köln.  Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) bäumt sich gegen den Klimawandel auf. Dafür hat man jetzt einen Klimapakt für die Möbelindustrie gegründet, der gestern auf der imm cologne vorgestellt wurde.
Fundament des Klimapakts bildet die CO2-Bilanz eines Unternehmens, der sogenannte Carbon Foodprint. Möbelhersteller, die sich dem Pakt anschließen – am Pilotprojekt nahmen die Möbelwerke A. Decker GmbH, die Möbelfabrik Rudolf sowie die Polstermöbelwerke Willi Schillig teil –, berechnen jährlich auf Grundlage geltender Standards ihren „Fußabdruck“. Dieser setzt sich aus direkten und indirekten Treibhausgasemissionen zusammen.
Zur Kennzeichnung ihres Verantwortungsbewusstseins gegenüber dem Klimawandel erhalten alle Teilnehmer des Klimapakts das DGM-Klimalabel, was dem Verbraucher eine zusätzliche Entscheidungsgrundlage liefern soll. Die DGM will außerdem klimaneutrale Hersteller besonders auszeichnen. Als erstes Unternehmen hat jetzt die Möbelwerke A. Decker GmbH die Klimaneutral-Zertifizierung erhalten. Im Geschäftsjahr 2015 wurden 2.700 Tonnen CO2 ausgeglichen.

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