Förderpreis der Heinrich-Blanc-Stiftung
„Ein Meilenstein für die Robotik im Haushalt“

Die Vorstände der Heinrich-Blanc-Stiftung, Manuel Blanc (links) und Frank Straub (rechts), überreichen die Auszeichnungen an Karl-Bang Gottlebe (2.v.l.) und Felix Horn. Foto: Blanco

Oberderdingen. Bereits seit 2007 verleiht die Heinrich-Blanc-Stiftung alljährlich ihren Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten. In Würdigung des Namensgebers, dem Gründer des Unternehmens Blanco und Mitbegründer von E.G.O. Blanc und Fischer in Oberderdingen, sollen sich diese durch innovative Herangehensweise und ökonomische Relevanz auszeichnen.

In diesem Jahr ging der mit 5000 Euro dotierte Förderpreis an Karl-Bang Gottlebe. Der Absolvent der Fakultät für Technik an der Hochschule Pforzheim setzte sich in seiner Bachelorarbeit mit alternativen Messverfahren für die Umgebungserkennung auseinander. Er suchte nach einer Lösung, die bei hoher Genauigkeit ohne aufwändige Rechnerarchitektur auskommt und damit einen ökonomischen Einsatz auch im Privatbereich erlaubt. Dazu erstellte er unterschiedliche Konzepte auf der Basis von Linienlasern, wobei die Informationsverarbeitung bewusst auf einen Mikrocontroller begrenzt wurde. Diese Technologie kommt im fahrbaren Transport-Tisch der Varamo UG zum Einsatz – einem Unternehmen, der der Preisträger zu Jahresbeginn gegründet hat.

Felix Horn, Absolvent der Hochschule Heilbronn, Fakultät Wirtschaft und Verkehr, freute sich über den mit 2500 Euro dotierten zweiten Platz für die Bachelorthesis „Analys und Bewertung der Prozesse der Werksversandstellen der Automobilindustrie vor dem Hintergrund der Digitalisierung.

 

zum Seitenanfang

zurück