„Inno4Wood“
Praxisnaher Innovationsworkshop

Prof. Kilian Stauss von der Hochschule Rosenheim und Inhaber des Design-Büros Processform simulierte in seinem Workshop Innovationen mit Hilfe des Cardboard Engineering. Foto: „Inno4Wood“

Am 29. Juni 2017 veranstalteten die Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern, das Deutsche Institut für Möbeltechnik Rosenheim und die Hochschule Rosenheim im Rahmen des Projektes „Inno4Wood“ den Workshop „Möbelindustrie innovativ - Innovationsworkshop für die Praxis" in den Räumlichkeiten der Hochschule.

Der Projektleiter Markus Blenk begrüßte 25 Geschäftsführer, Designer, Konstrukteure, Qualitätsmanager und Produktentwickler der Möbel- und Möbelzulieferindustrie: „Es freut mich sehr, dass sich so viele Entscheider aus der bayerischen und österreichischen Möbelindustrie gemeinsam kreative Gedanken über die Zukunft machen.“ Ziel von „Inno4wood“ sei es, Unternehmern entlang der Wertschöpfungskette Forst-Holz-Papier einen grenzüberschreitenden Zugang zu Kompetenzen, Know-how sowie Forschungs- und Entwicklungsergebnissen zu erleichtern. Das Vorhaben werde kofinanziert durch das Interreg-Programm der Europäischen Union.

Die Referenten Prof. Thorsten Ober, der Dekan der Fakultät Holztechnik und Bau und Institutsleiter des Deutschen Instituts für Möbeltechnik, Prof. Kilian Stauss von der Hochschule Rosenheim und Inhaber des Designbüros Processform sowie Jochen Winning, der Geschäftsführer der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e.V., zeigten die strategische Bedeutung von Innovationen für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. In ihren Vorträgen gaben sie einen Überblick, wie Innovationen entlang der Wertschöpfungskette gesteuert, simuliert, geprüft und vermarktet werden können.

Anschließend fanden drei praxisrelevante Workshops statt, die den Teilnehmern einen Einblick in Virtual Reality-Methoden in der Produktentwicklung, das Cardboard Engineering und die Möbelprüfung gaben. Die aufgezeigten Wege zur Innovation seien mit großem Interesse aufgenommen, greifbar gemacht und ausprobiert worden. „Der heutige Tag war eine gelungene Veranstaltung. Ich werde künftig die aufgezeigten Innovationsmethoden in unseren Entwicklungsprozess integrieren“, so ein Entwicklungsleiter.

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