Möbelmesse Brüssel
Neuheiten im Zeichen des Jubiläums

Zu den Messehighlights gehörte die neue „Recor Home“-Kollektion, die mit der Unterstützung junger, aufstrebender Designer entwickelt wurde. Foto: Schwarze

Brüssel (Belgien). Die Möbelmesse Brüssel, die heute zu Ende geht, stand 2017 natürlich im Zeichen ihres 80. Geburtstages. Doch diese Gelegenheit wollte man, so Messedirektor Lieven Van den Heede, nicht nur dazu nutzen, auf das Erreichte zurückzublicken, sondern dazu, die Zukunft aktiv zu gestalten. Und so hatte man schon im Vorfeld der Messe den gesamten Außenauftritt behutsam modernisiert und den Ausstellern damit eine frische Plattform für ihre Präsentationen geschaffen. Insgesamt sollte die Möbelmesse Brüssel die Besucher aus der Branche wieder neugierig machen auf das, was die Hersteller und Designer an innovativen Ideen für den Handel mitgebracht haben. Sie sollte, so Van den Heede, auch ein Aufruf sein, die Messe auch einmal abseits der bestehenden und bewährten Lieferantenbeziehungen als Entdeckungsreise zu betrachten und über den eigenen Horizont hinaus zu blicken.

Ins Auge fiel dabei beispielsweise die Recor-Gruppe, die mit einer komplett neuen, eigenständigen Kollektion „Recor Home“ in fünf Stilwelten das Messepublikum beeindruckte. Natürlich wurden auch die bekannten und bewährten Kollektionen weiter gepflegt, die künftig unter dem Namen „Recor Originals“ vermarktet werden. Aber auch Polstermöbel-Primus Rom wartete mit einer komplett neuen Vermarktungsplattform, „Versato“, auf, in der die Vorteile verschiedener bestehender Kollektionen zusammen geführt wurden und die – als besonderes Highlight – künftig in 10 cm Schritten statt in 20 cm Schritten planbar ist. Gleichzeitig stellte man das erste speziell für die Funktionen von Polstermöbeln entwickelte Touchpad zur Steuerung vor, das es dem Besitzer noch einfacher machen soll, Relaxfunktionen, Fußstütze oder auch Sitzheizung zu bedienen.

Insgesamt konnte die Messe wieder fast 260 Ausstellern präsentieren, von denen rund 40 Prozent (105 Aussteller) aus Belgien kamen. Auch aus dem Nachbarland Niederlande waren 67 Aussteller vertreten (25,97 Prozent) und auf Platz drei folgte bereits die deutsche Fraktion mit 20 Ausstellern. Die Stimmung auf der Veranstaltung war gut, denn die Handels-Besucher insbesondere aus dem belgischen Inland hatten nach einem schwachen ersten Halbjahr seit Juli deutlich bessere Frequenz und stärkeren Absatz zu verzeichnen, was sich positiv auf das Einkaufsverhalten auswirkte.

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