Pfleiderer Group
Solide Geschäftsentwicklung

Breslau. Die Pfleiderer Group hat in den ersten neun Monaten 2017 in einem positiven Marktumfeld eine solide Geschäftsentwicklung verzeichnet. Der Konzernumsatz des internationalen Holzwerkstoffherstellers nahm um 3,3% auf 750,9 Mio. Euro zu nach 726,6 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im gleichen Zeitraum um 24,6% und damit deutlich überproportional zum Umsatz auf 96,2 Mio. Euro (9 Monate 2016: 77,2 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge vom Umsatz verbesserte sich von 10,6% im Vorjahreszeitraum auf 12,8%.

Die Ertragslage wurde durch erhebliche Effizienzfortschritte, die gute Umsatzentwicklung und durch die deutliche Verringerung von Einmalaufwendungen, die im Vorjahreszeitraum für den Re-IPO von Pfleiderer und die Zusammenführung des ost- und westeuropäischen Geschäfts („One Pfleiderer“) angefallen waren, positiv beeinflusst. Belastend wirkten sich jedoch deutlich gestiegene Rohmaterialkosten aus.

Tom K. Schäbinger, Vorstandsvorsitzender (CEO) der Pfleiderer Group: „Pfleiderer hat eine solide Geschäftsentwicklung in den ersten drei Quartalen gezeigt, die dennoch unter unseren Erwartungen blieb. Ertragsfortschritte durch Produktivitätssteigerungen, Kostensenkungen und den klaren Fokus auf die Margenentwicklung wurden durch den starken Anstieg der Rohmaterialpreise neutralisiert. Wir haben auf der Beschaffungsseite jedoch Gegenmaßnahmen ergriffen, die sich in den kommenden Quartalen positiv auswirken werden. Insgesamt bin ich für Pfleiderer zuversichtlich: Unser Unternehmen hat eine starke Basis für weiteres nachhaltiges Wachstum, so wie wir es Mitte September in unserer Strategie 2021 vorgestellt haben.“

Klare Ziele bis 2021

Ein Highlight des dritten Quartals war die am 20. September 2017 erfolgte Bekanntgabe der Strategie der Pfleiderer Group bis zum Jahr 2021. Die wesentlichen wirtschaftlichen Ziele lauten:

· Anstieg des Konzernumsatzes von rund 960 Mio. Euro (2016) auf rund 1,2 Mrd. Euro (2021).

· EBITDA-Marge von mindestens 16% des Umsatzes (2016: 12,5%).

· Niedriger Verschuldungsgrad: Nettofinanzschulden sollen das 1,5 und 2fache des EBITDA betragen (2016: 2,21).

· Investitionen von durchschnittlich rund 70 Mio. Euro pro Jahr, davon rund 20 Mio. Euro pro Jahr für Instandhaltung.

· Eigenkapitalquote von mehr als 30%.

· Ausschüttung von bis zu 70% des Konzernüberschusses an die Aktionäre.

 

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