04.02.11 11:11

Deutscher Gemeinschaftsstand auf der Furniture China 2011

Rubrik: Möbelmarkt

Shanghai (China). Das unverändert starke Wachstum der chinesischen Wirtschaft lockt auch deutsche Unternehmen an: So bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Kooperation mit dem AUMA einen deutschen Gemeinschaftsstand auf der Furniture China vom 14. bis 17. September in Shanghai an. Deutsche Unternehmen, die den chinesischen Wachstumsmarkt besser kennen lernen wollen, bietet sich die Chance, zu günstigen Konditionen teilzunehmen. Die Initiative dazu ging vom Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) aus, der nach Rückfrage bei seinen Mitgliedern die Aufnahme der Furniture China in das Auslandsmesseprogramm des Bundes vorschlug. Eine Beteiligung ist ab einer Fläche von 9 qm möglich.

Ausschlaggeben für die Entscheidung des VDM sei die Entwicklung der Furniture China gewesen, die sich als größte und als internationale Messe Chinas durchgesetzt habe. 2011 wird die Messe über 2.000 Aussteller auf 300.000 qm aufweise, so der Veranstalter UBM Sinoexpo, ein britisch-chinesisches Joint Venture. Eine ganze Halle von 10.000 qm wird internationalen Marken gewidmet sein, die in den chinesischen Markt exportieren wollen. In diesem hochwertigen Umfeld soll auch der deutsche Gemeinschaftsstand angesiedelt werden. Neben dem deutschen Gemeinschaftsstand gibt es solche aus Frankreich, Belgien, Spanien und Japan.

Dabei biete der chinesische Markt besonders große Potenziale für europäische Importe im Premium- und Spezialbereich. Haben sich die chinesischen Verbraucher bisher vor allem auf preiswerte Einrichtungsgegenstände aus heimischer Fertigung konzentriert, so gewinnen mit dem stetig steigenden Einkommen auch hochwertige Importmöbel zunehmen an Bedeutung. Auch das Hotelgewerbe ist ein starkes Nachfragesegment.

Nach Angaben der chinesischen Zollstatistik haben sich die gesamten Möbelimporte Chinas zwischen 2003 und 2008 von 550 Mio. US-$ auf über 1,1 Mrd. $ verdoppelt. Vom starken Wachstum konnten insbesondere Anbieter aus den klassischen Möbelländern Japan, den USA, Deutschland und Italien profitieren. Sie dominieren jedoch teilweise in sehr unterschiedlichen Sparten. So sind beispielsweise Importküchen „Made in Germany“ der absolute Renner. Im Jahr 2008 beliefen sich die entsprechenden Einfuhren der Volksrepublik auf 36 Mio. US$, das kommt einem Importanteil von drei Vierteln gleich. Auch im Gesundheitssektor (2008: Einfuhranteil von 41%) sind Spezialmöbel aus Deutschland führend.


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