EHI Retail Institute e. V. Checkliste: Einsatz von LED im Handel

Montag, 01. Februar 2016

Kategorie: Möbelmarkt

LED im Handel: sprunghafter Anstieg im Non-Food-Sektor. Grafik: EHI

Köln.

LED-Technologie dient vielen Händlern, Anbietern und Dienstleistern als wichtiger Bestandteil von effizienten Beleuchtungskonzepten. Nach wie vor bestünden aber „erhebliche Qualitätsunterschiede im LED-Angebot“, warnt das Forschungs- und Beratungsinstitut EHI Retail Institute e. V. und hat daher seine Checkliste zum „Einsatz von LED im Handel 2016“ aktualisiert. Neben den bewährten Referenzgrößen für eine objektive Bewertung von Qualität, Effizienz und Robustheit einer Leuchte für weißes Licht enthält die aktuelle Ausgabe zusätzliche Ausführungen zu Fragen der Netzsicherheit, des Einbaus von LED in Zwischendecken und LED bei Änderungen im Bestand. Sie basieren auf konkreten Erfahrungen des Handels. Wichtige Zusatzinformationen soll zudem das Kapitel zu „LED im gekühlten Umfeld“ liefern.

Zwar seien gegenwärtig noch unter 20% der Gesamtbeleuchtung auf LED umgestellt, aber im Lebensmittelhandel beispielsweise würden bereits fast 60 ihre Märkte bei Neu- und Umbauten komplett mit LED ausstatten. Angesichts konkreter Planungen dürfte sich die branchenweite Umrüstung auf LED im Handel kurzfristig weiter fortsetzen, so ein Ergebnis der EHI-Studie Energie-Monitor 2015.

Kritischer Punkt: Netzsicherheit

Bei Modernisierungen sei der Einbau von LED in Zwischendecken schwierig. Da die Hauptwärmelast der LED in die Decke abgegeben wird, könne es hier – je nach Anzahl der Leuchten und Gegebenheiten in die Zwischendecke wie Brandschutzanforderungen oder Klimatechnik – durch übermäßige Wärmeentwicklung zur vorzeitigen Alterung von LEDs und Treiberelektronik kommen. Die Empfehlungen der EHI-Checkliste zum „Einsatz von LED im Handel“ richten sich hier auf die technischen Anforderungen über die Garantieleistungen bis zur Beachtung möglicher konzeptioneller Änderungen in der Lichtfarbe und -wirkung.

Als kritischen Punkt macht EHI die Netzsicherheit aus. 80 der LED-Ausfälle in Handelsunternehmen resultierten aus Spannungsspitzen. Was der Händler hier tun kann, und welche Schutzmaßnahmen er auf der Elektroseite ergreifen sollte, gehört ebenfalls zu den Erweiterungen der Checkliste. Auf Wunsch der Händler wurde zudem der Bereich „LED im gekühlten Umfeld“ erweitert. So wird beispielsweise am Thema „Wurstvergrauung“ erläutert, welche Maßnahmen helfen, die Qualität der Lebensmittel zu sichern und längere Garantiezeiten für die LED zu erreichen.

Mitglieder des EHI erhalten die Publikation „Einsatz von LED im Handel 2016“ im kostenlosen Downloadbereich (https://www.ehi.org/de/login), zudem kann die Checkliste für 39 Euro im EHI-Shop oder bei Claudia Husseck, +49 221 57993-64, husseck(@)ehi.org bestellt werden.



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