HDH/VDM Diskussion mit Jens Spahn und Dr. Norbert Röttgen

Montag, 22. Februar 2016

Kategorie: Möbelmarkt

Finanzstaatssekretär Jens Spahn MdB im Gespräch mit den Präsidenten der Verbände der deutschen Holzindustrie (HDH), Johannes Schwörer (rechts) und Möbelindustrie (VDM), Axel Schramm (links) in Berlin. Foto: HDH/VDM

Bei einem Abendessen mit Spitzenvertretern der Holzindustrie in Berlin gab Dr. Norbert Röttgen Einblicke in die Außenpolitik der Bundesregierung. V.l. HDH-Präsident Johannes Schwörer, Dr. Norbert Röttgen MdB, VDM-Präsident Axel Schramm. Foto: HDH/VDM

Berlin.

Arbeitsverträge, EU-Subventionen, Flüchtlingspolitik: Das waren die Gesprächsthemen zwischen Spitzenvertretern von HDH / VDM und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen, Jens Spahn (CDU), und dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses, Dr. Norbert Röttgen (CDU), bei der gemeinsamen Mitgliederversammlung des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH) und des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM) am Mittwoch in Berlin.

Zunächst verdeutlichten die Verbandsspitzen Spahn ihre Positionen zu Werkverträgen und Zeitarbeit: Beide Instrumente seien aus Sicht der mittelständischen Holzindustrie unverzichtbar, betonen die Verbände in einer Pressemitteilung. Weitere Themen: die Besorgnis der Branche über die Stilllegung von Waldflächen und ihre Kritik an europäischen Subventionen für den polnischen Wettbewerb.

Spahn bekräftigte seinen Einsatz, Flüchtlinge mit Bleibeperspektive schneller in Beschäftigung zu bringen. Zur Unterstützung der Unternehmen schlägt er vor, die Zuwanderer beim Mindestlohn mit Langzeitarbeitslosen gleichzustellen und die bürokratische Vorrangprüfung abzuschaffen.
Ursachen und Folgen der Flüchtlingskrise waren anschließend auch Thema bei einem Abendessen der Mitgliederversammlung mit Dr. Norbert Röttgen in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestags vermittelte Einblicke in das Regierungshandeln und die Rolle Deutschlands in der internationalen Politik. Diese sei nicht zuletzt auf Grund der Stärke der deutschen Wirtschaft mit besonderer Verantwortung verbunden, sagte Röttgen.



Kommentare

Bettina, 24-02-16 12:02:
Unfairer Wettbewerb aus Polen auch in anderen Branchen!
Auch die Exporttätigkeit polnischer Fensterhersteller wird von der EU schon wieder in der aktuellen Förderperiode ungerechtfertigt gefördert. Ganz konkret fördert die EU den Export in den deutschen Markt und schafft so eine deutliche Wettbewerbsverzerrung in der EU. Die deutschen Hersteller erleiden durch die Förderung einen unzumutbaren Wettbewerbsnachteil!
Dr. Bettina Schwegmann, Geschäftsführerin European Cold Rolled Section Association

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