Mittelstandsverbund ZGV Energieberatung: Mehr Zuschüsse für Geringverbraucher

Montag, 25. Januar 2016

Kategorie: Möbelmarkt
Von: Sabine Schmiedl

Foto: Mittelstandsverbund - ZGV e.V.

Berlin.

Das Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand" des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wird bis Ende 2019 fortgeführt. Für mittelständische Unternehmen mit weniger als 10.000 Euro Energiekosten im Jahr wurde der Zuschuss auf bis zu 1.200 Euro erhöht. Energieberatungen sind auch nach Ansicht des Mittelstandsverbunds – ZGV e.V. ein wichtiges Instrument zur Bewältigung der Klimaschutzziele. Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) seien aufgerufen, durch Energieverbrauchsreduzierungen ihren Beitrag zu leisten. Gleichzeitig könnten sie signifikant Betriebskosten einsparen, gibt der Verbund via Pressemitteilung zu bedenken.
KMUs können mit Hilfe des in 2015 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) angelaufenen Förderprogramms „Energieberatungen im Mittelstand" von lukrativen staatlichen Zuschüssen profitieren. Auf Grundlage der am 17. Dezember 2015 im Bundesanzeiger veröffentlichten Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) über die Förderung von Energieberatungen im Mittelstand, welche für Anträge ab dem 1. Januar 2016 gilt, wird das Förderprogramm nun bis Ende 2019 fortgeführt.
Unternehmen, die die Beratung eines beim BAFA zugelassenen Energieberaters in Anspruch nehmen, können bis zu 80% der Kosten vom Bundeswirtschaftsministerium zurück erhalten. Der Maximalbetrag orientiert sich an den Energiekosten des Unternehmens. Werden im Jahr mehr als 10.000 Euro Netto-Energiekosten verursacht, so liegt die Fördersumme bei maximal 8.000 Euro. Für Unternehmen mit jährlichen Energiekosten von maximal 10.000 Euro wurde der Zuschuss seit dem 1. Januar von 800 auf bis zu 1.200 Euro erhöht. Damit erhalten Geringverbraucher 400 Euro mehr als im Jahr 2015.
Der Mittelstandsverbund begrüßt die Erhöhung der Subvention, gibt jedoch gleichzeitig zu bedenken, dass auch diese Erhöhung zunächst am Markt ankommen müsse. „Die bürokratischen Hürden müssen niedrig sein, damit die Unternehmen ohne große Umwege an die Zuschüsse gelangen", sagt Ernst Panse, Leiter Klima und Energie des Mittelstandsverbunds.
Auch inwieweit die Fördersumme für eine aussagekräftige Energieberatung ausreichend sei, müsse sich noch zeigen. Der Mittelstandsverbund sieht die Tendenz durchaus positiv und freut sich, dass die Erfahrungen aus dem im Dezember 2015 ausgelaufenen Projekt „Mittelstand für Energieeffizienz“ in die neue Richtlinie eingeflossen sind und Kleinverbraucher besser gefördert würden.





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