7. Föger Sommer Talk
Blick zurück auf ein bewegtes Jahrzehnt
Telfs/Pfaffenhofen (Österreich). Seit zehn Jahren leiten Stefan Föger und Hannes Haffner als geschäftsführende Gesellschafter die Geschicke des Einrichtungshauses Föger. Was als Generationenwechsel begann, wurde zu einem Jahrzehnt großer Herausforderungen.
Das Familienunternehmen Föger erlebte in kurzer Zeit wie die gesamte Branche jede Menge Unwägbarkeiten: die Corona-Jahre mit Zuhause-Boom und Lockdowns, Verzögerungen und Ausfälle in Lieferketten, explodierende Energiekosten, Inflation, eine schwache Baukonjunktur und verändertes Kaufverhalten. „Diese Zeit war nicht linear, sondern eine Berg- und Talfahrt. Sie hat aber klar gezeigt, was trägt: ein starkes Team, treue Kundinnen und Kunden, verlässliche Partner und eine Haltung, die Verantwortung nicht nur behauptet, sondern im Alltag lebt. Bewahrt wurde, was Föger ausmacht; verändert wurde, was verändert werden musste“, so die beiden Geschäftsführer beim 7. Föger Sommer Talk mit dem Titel „10 Jahre 3. Generation – eine Achterbahnfahrt“.
Parallel dazu wurde konsequent investiert. Nahezu alle Bereiche des Hauses wurden in den vergangenen Jahren modernisiert und ausgebaut. Als nächster großer Schritt ist die Erneuerung der Schlafzimmerabteilung vorgesehen. „Die letzten zehn Jahre haben Föger unternehmerisch erwachsen gemacht – stabiler, bewusster, digitaler, energieorientierter und klarer positioniert“ fasst Stefan Föger zusammen.
Stärke und Stabilität in einem bereinigten Markt
Vor Corona entwickelte sich das Familienunternehmen Föger solide, während der Pandemie folgte eine starke Sonderkonjunktur. Danach kam kein normaler Rückgang, sondern ein harter Gegenschlag durch Inflation, hohe Energiepreise, steigende Finanzierungskosten, Konsumzurückhaltung und eingebrochenen Wohnbau. Für ein Einrichtungshaus bedeutet das: weniger spontane Käufe, längere Entscheidungswege und mehr Abwägung bei großen Anschaffungen.
2025 ging es für Föger – getragen von neuen Strategien, einer klaren Positionierung und aufmerksamkeitsstarken Wertekampagnen – wieder deutlich bergauf, während der österreichische Möbelhandel weiterhin unter Druck steht. Mit einer Eigenkapitalquote von 50% und null Fremdfinanzierung steht Föger wirtschaftlich auf soliden Beinen und schafft sich damit unternehmerische Freiräume trotz vieler Investitionen. Das vergangene Jahr wurde positiv abgeschlossen mit einer Erlössteigerung von +8,35% bei gleichbleibend hohen Kosten und der Auftragseingang liegt bei +17,3% zum Vorjahr.
Blick nach vorne: Föger 2036
Föger 2036 versteht sich nicht nur als Möbelhaus, sondern als Wohn- und Zukunftshaus für Tirol: mit Beratung, Qualität, Energiekompetenz, Digitalisierung, Service, regionaler Verantwortung und einem Einkaufserlebnis, bei dem sich Menschen wohlfühlen. „Föger geht mit klarer Haltung in die nächsten zehn Jahre: regional verwurzelt, wirtschaftlich stabil, digital offen, energetisch unabhängiger und mit Menschen, die aus einem Zuhause ein Dahoam machen“, so Stefan Föger und Hannes Haffner.