Allianz im Handel
ECE und Otto vernetzen Einkaufswelten

Foto: ECE

Onlinehändler Otto und die ECE, europäische Marktführerin im Bereich Shopping-Center, schaffen eine einzigartige, kanalübergreifende Verbindung zwischen Stationär- und Onlinehandel. Lokale Sortimente von Handelsunternehmen und Markenartiklern können ab sofort online auf otto.de eingebunden werden.

Ziel dieses Connected-Commerce-Konzeptes sei es, den Stationärhandel in den ECE-Centern und darüber hinaus durch zusätzliche Reichweite zu stärken und das Online-Angebot von Otto um lokale Bezugsquellen zu erweitern. Die neuen Services stehen zunächst für die kompletten Filialnetze von Händlern zur Verfügung, die Shops in einem der rund 90 ECE-Center in Deutschland betreiben. Ausgewählte Handelspartner zum Start sind unter anderem Marc O’Polo, Reno und Ulla Popken. Zusätzliche Services wie bundesweites Same Day Delivery seien in Planung.

Für die Vernetzung von stationärem und digitalem Einzelhandel haben die Partner ein Joint Venture gegründet: Die Stocksquare GmbH & Co. KG mit Sitz in Hamburg verbindet die Filialnetze stationärer Händler mit der Plattform otto.de – und schafft so eine in dieser Form deutschlandweit bislang einmalige Kooperation zwischen E-Commerce und klassischem Einzelhandel.

Connected Commerce: Brücke zwischen Online- & Offlinehandel

„Das Shoppingerlebnis der Zukunft findet online und offline gleichermaßen statt“, sagt Alexander Otto, CEO der ECE. „Mit dem gemeinsamen Projekt bringen wir unser Wissen aus beiden Welten zusammen und stärken den stationären Handel durch zusätzliche Online-Reichweite. Da leisten wir echte Pionierarbeit. Dabei können wir sowohl auf die langjährigen Partnerschaften mit den großen Retailern zurückgreifen als auch an das dichte Netzwerk unserer Center sowie den Omnichannel-Ansatz unseres Digital-Mall-Projekts anknüpfen.“

„Mit unserem ambitionierten Connected-Commerce-Projekt schlagen wir für die Kunden eine Brücke zwischen Online- und Offlinehandel. Gemeinsam mit der ECE haben wir die Chance, in ganz Deutschland mit stationären Händlern und Marken zu kooperieren und das größte zusammenhängende Shopping-Center-Angebot in Deutschland mit otto.de zu vernetzen. Dabei verbinden beide Unternehmen bereits über die Gesellschafter gemeinsame Werte, um eine echte Alternative für Partner und Kunden zu sein“, sagt Alexander Birken, Vorstandsvorsitzender der Otto Group.

Neues Angebot startet mit 20.000 Artikeln

Zum Start stehen die neuen Connected-Commerce-Services Händlern zur Verfügung, die in mindestens einem der bundesweit 90 ECE-Shopping-Center einen Store betreiben. Dabei profitieren Konsumenten wie Händler von der großen Dichte an Center-Standorten in Deutschland: Nahezu 60% der Deutschen erreichen innerhalb von 30 Minuten ein ECE-Einkaufszentrum, was ein echtes Alleinstellungsmerkmal sei. Technisch knüpft das Connected-Commerce-Konzept an die bestehende „Digital Mall“-Technologie der ECE an, mit der Kunden die Warenverfügbarkeit auf den Websites der Center prüfen können.

In der ersten Ausbaustufe können Kunden auf otto.de online sehen, ob ein Artikel in einem nahegelegenen Store, etwa in einem ECE-Shopping-Center, vorrätig ist. Ab heute zeigt otto.de lokale Produktverfügbarkeiten bereits für rund 20.000 Artikel von sechs ausgewählten Handelspartnern an: Marc O’Polo, myToys, Reno, SportScheck, Brax und Ulla Popken. Die Einbindung weiterer Artikel, Stores und Partner folge sukzessive. Angebunden werden Filialen sowohl innerhalb als auch außerhalb der ECE-Shopping-Center. Zudem sei das Connected-Commerce-Konzept perspektivisch auch für die Anbindung weiterer Online-Plattformen offen.

Ausblick: Bundesweiter Same Day Delivery Service

Zukünftig sollen die lokalen Services um weitere Bausteine erweitert werden. Geplant seien eine Reservierungsfunktion für stationär verfügbare Artikel sowie die Möglichkeit, lokal verfügbare Produkte online über otto.de zu bezahlen („Click&Collect“). Zudem werde künftig eine taggleiche Lieferung aus dem Center an eine Wunschadresse im Umkreis möglich sein. Die Center fungieren dabei als lokale Warenlager und Auslieferungs-HUBs.


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