Ambiente / Messe Frankfurt
Talents – Feinsinn wider Massenkonsum

Foto: Messe Frankfurt / Ambiente

Einspruch in Formvollendung: Vom 8. bis 12. Februar 2019 präsentieren die Talents auf der Ambiente auffallend feinsinnige Gegenentwürfe zum globalen Massenkonsum. Insgesamt begrüßt die Ambiente 36 Nachwuchsgestalter aus 18 Ländern in ihrem erfolgreichen Förderprogramm. Im Zuge der neuen Messestruktur zieht das Living-Areal der Jungdesigner in die Halle 8. Die Dining-Talents bleiben wie zuvor in der Halle 4.0.

Die Ambiente-Talents 2019 finden ihre Antworten auf die Herausforderungen einer zukunftsweisenden und wertbeständigen Produktgestaltung. „In der diesjährigen Auswahl fällt die hohe Sensibilität ins Auge, mit der sich die Designtalente sowohl traditionellen Kulturtechniken als auch neuen Technologien nähern und diese in höchst schlüssige Produktwelten transformieren“, erläutert Nicolette Naumann, Vice President Ambiente.

Living

Im Talents-Areal in der Interior Design-Halle 8.0/G10 präsentieren 24 Teilnehmer ihre Studien, handgefertigte Unikate und Kleinserien und produktionsreife Entwürfe. Dabei schlagen sie mühelos den Bogen von Möbeln und Wohnaccessoires bis hin zu Schmuck. Mit der filigranen Vasenserie „Arc“ übersetzt die junge Wiener Designerin Veresa Eybl die japanische Ikebana-Tradition in mathematische Kurven und macht deren Formensprache reproduzierbar; die Leuchten und Vasen vom UAU Projekt aus Warschau werden im 3D-Druck „on demand“ in einem zukunftsweisenden Herstellungsansatz produziert; die Heimtextilien des Labels Case Studies verweisen mit ihren Strickerzeugnissen auf den Aspekt der räumlichen Nähe.

Indische Impulse

Aus dem diesjährigen Ambiente-Partnerland Indien präsentieren sich Nachwuchsdesigner mit spannenden Entwürfen, die die DNA ihrer Heimat in moderne Formensprache übersetzt. So wird z. B. Bambus als zukunftsfähiges, schnell nachwachsendes Material vorgestellt, das Ästhetik, Herkunft und Nachhaltigkeit auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Indem die naturgegebenen Eigenheiten des Rohstoffes unmittelbar in das Design einfließen, entstehen hoch individuelle Unikate – als Kontrapunkt gegen den Massenkonsum.

Tischkultur im Fluss

„Panta Rhei“. Alles fließt. Das Projekt der Berliner Produktdesignerin Jihye Kang beschreibt die besondere Dynamik im Talents Areal in der Halle 4.0/F71, in dem der stete Wandel der Tischkultur Form annimmt. In ihrem speziellen Fall wird Wasser als gestaltende Kraft neu interpretiert. Das fließende Element erzeugt bei der Herstellung spannende Schäleffekte. Die Spuren, die diese auf den Oberflächen der Porzellanvasen hinterlassen, machen jedes Objekt zum Unikat.

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