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Die Küche als Trendsetter für das „Smart Home“

Die Küche ist auf dem Weg, die Schaltzentrale für das „Smart Home“ zu werden.

Mannheim. Vernetzung, „Smart Home“ und innovative Elektronik sind derzeit „in aller Munde“. Bei genauerem Hinsehen sind diese digitalen Trends gerade auch in der Küche angekommen. „Der Innovationsgrad im Küchenbereich ist im Vergleich zur restlichen Wohnungsausstattung relativ hoch“, so Kirk Mangels, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK).

In der modernen Küche gelinge die sinnvolle Kombination aus individueller Ästhetik und neuester Digitalisierung am besten. Die Küche sei Trendsetter in Sachen „Smart Home“, was für viele Menschen ein zusätzlicher Kaufanreiz für eine neue Küche sei.

Vielfältiges und „smartes“ Angebot

Auf den Küchenmessen in Ostwestfalen, die am Wochenende starten, halten die Hersteller wieder ein großes Angebot bereit. Modern und puristisch anmutende Küchen sind dann genauso zu finden, wie solche im Landhausstil. „Die Optik ist aber nur das Eine,“ ergänzt Mangels. „So, wie bei einem Menschen, sollte man auch bei Küchen nicht nur auf das Äußere achten. Auch bei der Küche zählen die inneren Werte mit“.

Neben energieeffizienten Hausgeräten achten viele Verbrauchern auf neue Multi-Backöfen und Dampfgarer, höhenverstellbare Inseln oder Vollflächen-Induktionsfelder und einem im Feld platzierten Abluftabzug. „All diese an sich schon hypermodernen und funktionalen Hausgeräte lassen sich zunehmend digital steuern und kontrollieren – teilweise auch schon von unterwegs mit dem Smartphone“, so Mangels. So sei beispielsweise der Backofen pünktlich zur Heimkehr der hungrigen Bewohner schon vorgeheizt. Und der Trend gehe noch eine Stufe weiter, denn mittlerweile können die Geräte auch untereinander kommunizieren.

„Wer heute eine neue Küche kauft, sollte bedenken, dass Küchen in Deutschlands Haushalten im Durchschnitt mit zu den am ältesten werdenden Wohnungsausstattungen gehören. Hier sollte auf jeden Fall die aktuellste Technik Einzug halten, sonst ärgert man sich schnell über nicht vorhandene Möglichkeiten“, so die Empfehlung der AMK.

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