Anrei
Generationenwechsel an der Spitze

Foto: Anrei

Pabneukirchen (Österreich). Mit Klara Reisinger (Foto) hat die fünfte Generation die Geschäftsführung beim oberösterreichischen Massivholzmöbelhersteller Anrei übernommen. Damit folgt sie auf ihren Vater Kurt Reisinger, der dem Unternehmen weiterhin in beratender Funktion erhalten bleibt. Mit dem Generationenwechsel stellt das Unternehmen die Weichen für die zukünftige Entwicklung. 

Klara Reisinger bringt sowohl handwerkliche als auch wirtschaftliche Kompetenz mit: Sie absolvierte ihre Ausbildung an der HTL für Innenarchitektur und Holztechnologie in Hallstatt und ergänzte diese durch ein anschließendes Wirtschaftsstudium. Damit verbindet sie laut Anrei fundiertes Verständnis für das Handwerk mit einem Blick auf unternehmerische Zusammenhänge.

Gemeinsam mit ihren beiden Kollegen Manfred Kamleitner, Prokurist und Betriebsleiter Produktion, und Erich Ritt, Prokurist und Verkaufsleiter, bildet sie das neue Führungsteam bei Anrei. Klara Reisinger sagt: „Ich übernehme die Verantwortung ganz bewusst. Und zwar mit Respekt vor dem, was aufgebaut wurde, und mit einem klaren Blick nach vorne. Mir ist wichtig, dass wir diesen Weg gemeinsam weitergehen, auf einer stabilen Basis und mit den Werten, die Anrei seit Generationen tragen.“

Klare Strategie für die Zukunft 

Anrei hat im Geschäftsjahr 2025 einen Gesamtumsatz von rund 22 Mio. Euro im DACH-Raum erwirtschaftet. Dabei handelt es sich um ein Wachstum von 2% im Vergleich zum Vorjahr. Nach einer starken Entwicklung in den Jahren rund um die Corona-Pandemie, geprägt durch eine erhöhte Nachfrage im Wohnbereich, hat sich der Markt zuletzt stabilisiert. 

Die neue Geschäftsführerin setzt auf die Weiterentwicklung des Familienbetriebs. Im Fokus stehen dabei laut eigener Aussage die Schärfung der Positionierung und Stärkung der Marke, der Ausbau der Unternehmenskultur sowie die Erschließung neuer Märkte. Ziel sei es, die bestehende Stärke des Unternehmens klarer sichtbar zu machen und gleichzeitig neue Potenziale zu erschließen. Im DACH-Raum soll der Fokus vor allem der Ausbau der Marktpräsenz in Norddeutschland liegen. Auf Basis bestehender Partnerschaften soll das Wachstum dort schrittweise und nachhaltig vorangetrieben werden. 


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