area30
Bedeutung erneut bestätigt
Löhne. Die 15. Ausgabe der area30, die vom 19. bis 24. September in Löhne stattfand, verzeichnete insgesamt 10.500 Besucher aus etwa 60 Ländern. Damit unterstrich die Messe ihr diesjähriges Motto „Aus Begegnungen werden Geschäfte“. Rund 180 Aussteller und Marken präsentierten auf der Veranstaltung ihre Neuentwicklungen und Innovationen.
Die Fachmesse konnte in diesem Jahr zudem etwa 20 neue Aussteller begrüßen. Dazu gehörten unter anderem Granberg und der Küchenhersteller Rempp. Eine Ergänzung zum Messegeschehen bildete der cube30 mit Team7. Auf 160 qm präsentierte der österreichische Massivholzspezialist seine Perspektive auf das Zusammenspiel von Küche, Möbel und Wohnen. Auch langjährige Aussteller wie Amica, Häfele, Horst Vogt, SHD, Strasser, Systemceram, Quooker und Naber nutzten die area30 für den Austausch mit ihren Handelspartnern und die Präsentation ihrer Neuheiten.
Die Vertreter aus Industrie und Handel sowie Zulieferer und weitere Akteure der Küchenbranche nutzten die sechs Messetage für den direkten Austausch. Rund ein Drittel der Besucher gehörte zur ersten Führungsebene ihrer Unternehmen, ein weiteres Drittel waren Entscheider aus Einkauf und Vertrieb. 77% der Besucher kamen aus Deutschland. Aus den Niederlanden reisten 9% der Besucher an, Österreich und Belgien stellten jeweils rund 2,5%. Darüber hinaus waren auch Besucher aus Frankreich, Italien und der Schweiz auf der area30 vertreten.
Nach Unternehmensprofilen bildeten Küchenstudios und Küchenfachmärkte mit mehr als 50% die größte Besuchergruppe. Der Möbel-, Einrichtungs- und Elektro-Handel sowie Verbände stellten rund 15% der Besucher, ebenso die Industrie. Das ausführende Handwerk war mit 5% vertreten. Architekten, Innenarchitekten, Objekteure und Projektanten machten gut 4% der Besucher aus. Der direkte Austausch zwischen Handel, Industrie und weiteren Marktteilnehmern stand bei den Besuchern im Mittelpunkt. Obwohl sich in diesem Jahr einige Marken im Vorfeld anderweitig orientiert hatten, hat dies nichts an der Relevanz der Messe verändert, so die Messeveranstalter.
Über die klassische Ordermesse hinaus bot die area30 auch 2026 Raum für fachliche Impulse und den Austausch zu aktuellen Branchenthemen. Auf der Bühne und beim „Tag des Zollstocks“ ging es unter anderem um Künstliche Intelligenz, demografische Entwicklungen und den Fachkräftemangel. Experten aus Industrie, Handel, Planung, Objektgeschäft, Architektur und Handwerk diskutierten in verschiedenen Vorträgen und Panels mit den Messebesuchern.
Auch der Nachwuchs war auf der Messe vertreten: Rund 25 Studenten der Möbelfachschule Köln nutzten ihren Besuch in Ostwestfalen, um Unternehmen, Produkte und aktuelle Entwicklungen der Küchenbranche unmittelbar kennenzulernen. Federführend organisiert wurde diese erneut vom Veranstalter Trendfairs. Die Exkursion bot den beteiligten Ausstellern die Möglichkeit, mit potenziellen Nachwuchskräften in Kontakt zu kommen. Ferner war erstmals die Lehrfabrik Löhne auf der Messe vertreten und die TH Rosenheim nutzte die Chance, universitäre Ausgründungen und innovative Produkte zu zeigen.
Christopher Boss, Geschäftsführer von Trendfairs, zieht Bilanz: „Das Feedback, das wir von unseren Ausstellern erhalten haben, ist für uns großartig sowie zugleich wertvoll und zeigt, dass wir mit den getroffenen Veränderungen und Anpassungen den richtigen Weg eingeschlagen haben. Gemeinsam mit der Branche arbeiten wir weiter aktiv daran, wie wir die area30 weiterentwickeln.“
Die nächste area30 findet vom 18. bis 23. September 2027 statt.