Belgrade Furniture Fair
Top Design, Massivholz-Avantgarde und viel Konsumiges

Foto: Merkel

Seit Dienstag, 5. November hat die Belgrade Furniture Fair ihre Pforten geöffnet. Wie in jedem Jahr richtet sie sich sowohl an Facheinkäufer als auch an Endverbraucher, wobei die Angebotsschwerpunkte ((B2B und B2C) klar gegliedert sind.

An der Messe beteiligen sich auf 29.000 qm Netto-Ausstellungsfläche rund 500 Aussteller, inklusive der Teilnehmer an einer Zuliefer- und Maschinenmesse, die in einer gesonderten Halle untergebracht sind. Das Gros der Aussteller stammt aus Serbien und aus benachbarten Ländern. Mit eigenen Ständen oder auf Flächen, die von serbischen Repräsentanten angemietet wurden sind aber auch italienische Unternehmen (z.B. Cappellini, Colombini Casa, Natuzzi), Cilek aus der Türkei oder aus Deutschland Himolla vertreten.

Facheinkäufer aus Mitteleuropa kommen in Belgrad vor allem dann auf ihre Kosten, wenn sie an designorientierten, teilweise avantgardistischen Massivholzmöbeln interessiert sind. Verarbeitet wird schwerpunktmäßig Eiche. Aber auch das Angebot an modernen Polstermöbeln kann sich sehen lassen. Ein besonderes Highlight präsentiert der italienische E-Geräte-Hersteller SMEG. Ein handgemalter Kühlschrank zeigt den serbischen Schutzheiligen Andreas, der gerade einen Drachen tötet. Preis des Unikats: 36.000 Euro. Angeblich hat sich ein zahlungskräftiger Serbe das gute Stück bereits reservieren lassen.

Die Belgrade Furniture Fair ist noch bis zum kommenden Sonntag geöffnet. Die Zulieferer- und Maschinenmesse schließt bereits einen Tag früher.


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