Bettenrid
Erfolgreiche Schlaf- und Gesundheitswochen
München. Das Münchner Bettenfachgeschäft Bettenrid lud vom 20. bis 31. Januar zu den Schlaf- und Gesundheitswochen und bot Schlafinteressierten Vorträge mit Impulsen rund um die Schlafgesundheit. Das Programm fand an acht Themenabenden mit über 500 Gästen statt.
Verschiedene Schlafexperten erklärten, wie die Lebensqualität durch einfache Veränderungen des Schlafverhaltens verbessert werden kann und gaben zudem Einblicke in wissenschaftliche Erkenntnisse und Anregungen für einen erholsamen Schlaf und ein gesundes Leben. Den Auftakt machte Dr. Albrecht Vorster, Leiter des Swiss Sleep House am Universitätsklinikum Inselspital Bern, der in die Welt der Schlaftechnologien rund um Wearables und Nearables einführte.
Michaela Schuller, Leiterin der Beautyness Academy des Familienunternehmens Grandel, erklärte beim Themenabend „Schlaf dich schön“, wie sich nicht nur der Geist, sondern auch die Haut während der Nacht regeneriert. Dr. Hans-Günter Weeß, Leiter des Schlafzentrums am Pfalzklinikum, begleitete durch die unterschiedlichen Phasen des Schlafs im Leben. Einen besonderen Schwerpunkt legte Weeß auf das Thema angemessene Schlafdauer bei Kindern. Zum Ende der ersten Themenwoche beleuchtete Prof. Dr. Manuel Schabus von der Universität Salzburg konkret die steigenden Schlafprobleme in der heutigen Gesellschaft.
Der Sportmediziner Dr. Lutz Graumann eröffnete die zweite Themenwoche und zeigte, wie entscheidend guter Schlaf für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ist. Er präsentierte Strategien aus dem Spitzensport, die eine optimale, nächtliche Erholung ermöglichen sollen. Prof. Dr. Michael Schredl, Leiter des Schlaflabors des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim, erklärte in seinem Vortrag „Auf eine Reise ins Land der Träume“, was Träume über das Unterbewusstsein verraten. Lilo Habersack und Dr. Joachim Paulus widmeten sich dem Restless-Legs-Syndrom (RLS) – eine weit verbreitete neurologische Erkrankung. Sie gaben nicht nur medizinische Einblicke, sondern teilten auch persönliche Erfahrungen, die verdeutlichten, wie sehr RLS den Schlaf und die Lebensqualität beeinflusst.
Eine eigene Gesprächsrunde beschäftigte sich mit Fragestellungen rund um das Thema Gender Sleep Gap, also dem Unterschied zwischen Männern und Frauen in Bezug auf die Schlafdauer und -qualität. Moderiert von Nina Ruge, mit den Expertinnen Dr. Silja Friedsam, Dr. Ulrike Stefanowski, Monika Fiedler-Proksch und Tess Buchele.