Blanc & Fischer Familienholding
Stabile Entwicklung in 2020

Foto: Blanc & Fischer Familienholding

Ein Pandemie-Jahr mit einem Umsatz von 1,181 Mrd. Euro quasi auf Vorjahresniveau (1,188 Mrd. Euro), Ergebnisziele erreicht und für 2021 ein Wachstum von knapp sechs Prozent auf rund 1,25 Mrd. Euro im Visier: So beschrieb Dr. Johannes Haupt (Foto), CEO der Blanc & Fischer Familienholding, die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmensgruppe mit Sitz im badischen Oberderdingen. Auch für die nähere Zukunft zeigte sich der CEO sehr optimistisch: „Wir haben 2021 den Ehrgeiz, den bereits ambitionierten Wachstumsplan von etwa sechs Prozent zu übertreffen. Und wir wollen bis 2025 einen Jahresumsatz von 1,5 Mrd. Euro erreichen“, erklärte Dr. Haupt in einem hybriden Pressegespräch, an dem die Journalisten wahlweise vor Ort in Oberderdingen oder per Internet teilnehmen konnten. Der CEO begründete diesen Optimismus vor allem mit zwei Faktoren: „Unsere Domäne ist die Küche. Und da hat die Pandemie bei allen negativen Begleiterscheinungen dazu geführt, dass sich die Menschen zwangsläufig noch stärker als früher auf ihr Zuhause konzentriert haben. Das belebt das Geschäft unserer Kunden in der Hausgeräte-Industrie merklich. Außerdem wird die Küche immer mehr als Lebens- und nicht als Funktionsraum gesehen, was unseren operativen Teilkonzernen auch in Verbindung mit den Möglichkeiten der Digitalisierung viele Chance für Innovationen und Wachstum bietet.“

Die Blanc & Fischer Familienholding und ihre Teilkonzerne haben 2020 weltweit rund 8.300 Menschen beschäftigt, etwa 200 weniger als im Vorjahr. „Die Mitarbeiter zu schützen und gleichzeitig unser operatives Geschäft in den Teilkonzernen weiterzuführen, waren unsere obersten Prioritäten im Jahr 2020. Beides haben wir erfreulich gut geschafft“, berichtete Dr. Haupt. Betriebsbedingt gekündigt wurde niemand. Stattdessen gab es an einigen Standorten einzelner Teilkonzerne zeitweise Kurzarbeit. Wobei die Zeit der Kurzarbeit mit maximal zwei Monaten eher kurz ausfiel, denn auf einen dramatischen Umsatz-Rückgang von März bis Mai folgte bereits im Sommer ein ebenso steiler Wiederanstieg.


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