Blum
Wachstum im anspruchsvollen Umfeld
Höchst (Österreich). Der Beschlägehersteller Blum hat das Wirtschaftsjahr 2025/26, das am 30. Juni 2026 endete, mit einem Umsatz von rund 2,49 Mrd. Euro abgeschlossen. Das entspricht einem Wachstum von 2,4% im Vergleich zum Vorjahr.
Blum konnte – trotz negativer Währungseffekte, die das konsolidierte Umsatzwachstum negativ beeinflusst haben – in den meisten Märkten und Marktregionen leicht zulegen. Die internationale Aufstellung der Blum-Gruppe mit insgesamt mehr als 30 Tochtergesellschaften und Kundennähe in über 120 Märkten bleibt daher ein wesentlicher Erfolgsfaktor, wie Martin Blum, Geschäftsführer der Blum-Gruppe, betont: „Unsere Stärke liegt darin, globale Veränderungen früh zu erkennen und gleichzeitig die Nähe zu unseren Kunden zu bewahren. Gerade in volatilen Zeiten zeigt sich der Wert unserer internationalen Präsenz.“ Der Umsatz verteilt sich im abgeschlossenen Wirtschaftsjahr zu 46% auf die EU, zu 15% auf den größten Einzelmarkt USA und zu 39% auf die übrigen Märkte.
Ein strategischer Schwerpunkt liegt laut eigener Aussage auf der Weiterentwicklung des internationalen Produktionsverbunds. Blum will daher die Stärken seiner weltweiten Produktionsstätten in Vorarlberg, Polen, USA und China künftig noch besser miteinander verknüpfen und als globales Netzwerk denken.
Auch im vergangenen Geschäftsjahr investierte Blum gezielt in Produktionsanlagen, Gebäude, Digitalisierung, Forschung und Entwicklung sowie in die Ausbildung junger Menschen. Von den insgesamt 168 Mio. Euro entfielen 120 Mio. Euro auf den heimischen Standort im Bundesland Vorarlberg. Neben Investitionen in den Ausbau des Produktionsnetzwerks in den USA und China stärkte Blum seine internationale Präsenz unter anderem durch die Eröffnung eines neuen Logistikzentrums für die APAC-Region in Malaysia sowie den Ausbau des Beyond-Components-Angebots in weiteren europäischen Märkten wie Norwegen, Schweden und Dänemark.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen weiterhin ein herausforderndes Marktumfeld. Gleichzeitig sieht das Unternehmen gute Voraussetzungen, um die Zukunft aktiv zu gestalten. Philipp Blum, Geschäftsführer der Blum-Gruppe, sagt: „Das wirtschaftliche Umfeld bleibt anspruchsvoll. Geopolitische Spannungen, steigender Wettbewerb und unterschiedliche Entwicklungen in den Märkten gehören mittlerweile zu unserer Realität. Gleichzeitig sehen wir Chancen und positive Entwicklungen in vielen Bereichen. Entscheidend ist, dass wir uns als Unternehmen laufend weiterentwickeln und aus einer Position der Stärke heraus gestalten.“