BMK GmbH Bröckinger-Möbel-Komponenten
Stellt Ende Juni den Betrieb ein
Gaildorf-Bröckingen. Die BMK GmbH Bröckinger-Möbel-Komponenten mit Sitz in Gaildorf-Bröckingen hat verkündet, dass sie ihre Geschäftstätigkeit Ende Juni einstellen und den Betrieb geordnet beenden wird.
Laut dem Unternehmen hat eine sorgfältige Analyse ergeben, dass der Betrieb wirtschaftlich nicht mehr tragfähig ist. Die Schließung sei der schwierigen wirtschaftlichen Situation in der Möbel- und Zuliefererbranche sowie im Laminatfußbodenbereich geschuldet. Der Rückgang von Aufträgen und steigende Betriebskosten hätten sich daher auch im Werk in Gaildorf-Bröckingen bemerkbar gemacht.
Als Hintergründe für den Auftragsrückgang in der Möbel- und Zuliefererbranche, die zur Schließung der BMK GmbH führen, nennt das Unternehmen insbesondere den Einbruch des Wohnungsbaus, die Kaufzurückhaltung der Verbraucher, hohe Kosten – insbesondere gestiegene Energiekosten für Gas –, sowie Lieferkettenprobleme und einen verschärften internationalen Wettbewerb.
Christoph Menier, geschäftsführender Gesellschafter der BMK GmbH, sagt: „Uns prägt eine fast 30-jährige Unternehmenstradition, daher ist uns die Entscheidung nicht leichtgefallen. Wir nehmen die Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern ernst. Deshalb haben wir frühzeitig die Bundesagentur für Arbeit eingebunden. Uns ist wichtig, der Belegschaft eine gute Lösung zur Überbrückung anzubieten und so trotz der Schließung eine größtmögliche Planungssicherheit zu gewährleisten.“
Für alle Mitarbeiter wurde die Möglichkeit vorbereitet, in eine Transfergesellschaft zu wechseln. Diese soll Zahlungen für einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten sicherstellen, Sozialversicherungsbeiträge weiter abführen und Rentenansprüche sichern. Zudem stehen laut eigener Aussage Mittel für Qualifizierungsmaßnahmen, professionelle Vermittlung sowie individuelle Angebote zur Beratung bereit.
Die Schließung der BMK GmbH habe keine Auswirkungen auf das Produktportfolio der Unternehmensgruppe BMK, der das Unternehmen angehört.