Brüsseler Möbelmesse
Starke Rückkehr auf die Messebühne

Messechef Lieven Van den Heede hatte allen Grund zufrieden zu sein. Im Hintergrund strömen die Besucher in die imposante Halle 5 der Brüsseler Messe und die Aussteller berichteten schon am Sonntag von guten Geschäften. Foto: Schwarze

Gestern ist die Brüsseler Möbelmesse zu Ende gegangen – und sie war ein großer Erfolg. Gemessen an den letzten 18 Monaten, wo nur wenige Präsenzmessen überhaupt und kaum große, internationale Messeplattformen möglich waren, waren die 161 Aussteller aus 11 Ländern ein großer Erfolg, wenngleich das natürlich einen Aussteller-Rückgang von rund 40% im Jahr 2019 bedeutete. Doch bei der ersten Messe nach der Corona-Unterbrechung – 2020 fand die Brüsseler Möbelmesse nur digital statt – war dies auch nicht anders zu erwarten, viele Unternehmen sind immer noch vorsichtig, was die Belegung von Präsenzmessen angeht.

Viel wichtiger als nackte Zahlen war an den vergangenen vier Tagen in Brüssel aber, dass sowohl Aussteller wie auch Besucher hoch zufrieden mit der Veranstaltung waren. Es war allenthalben spürbar, dass die Menschen ein großes Bedürfnis nach dem persönlichen Austausch und nach der physischen Begutachtung von Neuheiten hatten. Und davon gab es viele, denn die Hersteller waren in den vergangenen zwei Jahren seit der letzten Brüsseler Möbelmesse nicht untätig. So waren eher noch mehr neue Produkte und Konzepte zu sehen als in einem "normalen" Messejahr. Und die Aussteller berichteten von einer sehr guten Ordertätigkeit, der Sonntag war für einige sogar der beste Messestart überhaupt. In Zeiten ungebrochen großer Möbelnachfrage will sich der Handel offensichtlich mit frischen Sortimenten versorgen.

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht über die Brüsseler Möbelmesse in der November-Ausgabe des MÖBELMARKT.


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