BSH
Erzielt erneuten Rekordumsatz

Die BSH-Geschäftsführung (v.l.n.r.): Michael Schöllhorn, Karsten Ottenberg, Johannes Närger, Matthias Ginthum. Foto: BSH

München. Die BSH Hausgeräte GmbH hat 2017 im achten Jahr in Folge einen neuen Rekordumsatz erwirtschaftet und im vergangenen Geschäftsjahr weltweit 13,8 Mrd. Euro umgesetzt, was einem Plus von 5,8% gegenüber 2016 entspricht. Das teilte der Hausgerätehersteller soeben auf der Jahrespressekonferenz in München mit.

Zu dem wiederholten Rekordumsatz trugen 2017 alle Regionen bei. In den gesättigten Märkten Europa (+2,1%) und Nordamerika (+0,1%) erzielte der Hausgerätehersteller jeweils leichte Umsatzzuwächse. In Europa steigerte die BSH ihren Marktanteil und festigte ihre Position als größter Hausgerätehersteller. Deutlich stärker ist die BSH im Raum Asien-Pazifik (+14,6%) und China (+14,1%) gewachsen. „Wir sind voll auf Kurs, unsere langfristigen Wachstumsziele zu erreichen und gleichzeitig die kulturelle und digitale Transformation der BSH voranzutreiben“, sagt Karsten Ottenberg, Vorsitzender der BSH-Geschäftführung. Bis zum Jahr 2025 plant die BSH den Gruppenumsatz auf 20 Mrd. Euro zu steigern. Weltweit beschäftigt das Unternehmen 61.856 Mitarbeiter.

Auch Investitionen auf Rekord-Niveau

Neben dem Umsatz lagen 2017 auch die Investitionen auf einem Rekordhoch von 637 Mio. Euro. Zusätzlich wurden für Forschung und Entwicklung weitere 622 Mio. Euro aufgewendet. Die BSH brachte im vergangenen Jahr drei neue Fabriken – zwei in Polen und eine in China – ans Netz. Im baden-württembergischen Giengen wurde zudem eine der weltweit modernsten, voll vernetzten Produktionsanlagen im Hausgerätemarkt in Betrieb genommen. Auch zahlreiche Showrooms und Brandstores in Metropolen weltweit wurden eröffnet. Außerdem testet die BSH gegenwertig Services, die es Konsumenten innerhalb stark genutzter sozialer Netzwerke – etwa WeChat in China – erlauben, Hausgeräte online individuell zu konfigurieren. „Wir wollen schneller werden im Bereich der vernetzten Küche. Um dieses Ziel zu erreichen müssen wir nicht nur unsere Innovationsfähigkeit und Investitionen weiter steigern, sondern schlichtweg anders arbeiten. In diesem Zusammenhang setzen wir auf mobile Arbeitswelten, die ein agiles Arbeiten ermöglichen. Darüber hinaus konzentrieren wir uns auf drei neu geschaffene Organisationseinheiten noch gezielter auf folgende Themen: Erstens, unsere Digitalisierungsstrategie. Zweitens, strategische Investitionen. Drittens, unsere Entwicklung zum ‚Hardware+ Unternehmen’“, so Ottenberg.


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