BSH Hausgeräte GmbH
In herausforderndem Umfeld „gut behauptet“

Die BSH-Führungsriege um (v.l.) COO Silke Maurer, CEO Karsten Ottenberg, CMO Matthias Ginthum und CFO Johannes Närger bilanzierten heute in München das Geschäftsjahr 2018. Foto: Lehmann

Nach Jahren des Wachstums hat die BSH Hausgeräte GmbH 2018 auf Euro-Basis einen Umsatzrückgang von 3,2% verzeichnet. Wie das Unternehmen mit seinen Global Brans Bosch, Siemens, Gaggenau und Neff heute in München mitteilte, wurde im vergangen Jahr mit 13,4 Mrd. Euro der zweithöchste Umsatz der Unternehmensgeschichte erzielt.

Als Gründe für diese Entwicklung sieht der Hausgerätehersteller das herausfordernde Umfeld, geprägt von Wechselkursschwankungen und volatilen Märkten weltweit. „Nach acht Jahren mit starkem Wachstum haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im vergangenen Jahr spürbar verändert: Die Entwicklung unserer Märkte ist volatiler geworden, gleichzeitig sehen wir einen stark zunehmenden Wettbewerb aus Asien sowie Herausforderungen und Veränderungen im Handel“, so Karsten Ottenberg, Vorsitzender der BSH-Geschäftsführung auf der heutigen Bilanzpressekonferenz.

Während sich der Umsatz in den BSH-Regionen Nordamerika (+2,5%) und Asien-Pazifik (+11,3%) positiv entwickelte, machten sich insbesondere in der Region T-MEA-CIS (Türkei, Naher Osten, Afrika, Russland und GUS-Staaten) deutliche Wechselkurseffekte bemerkbar, die zu einem Umsatzrückgang von 16% führten. In der Region Greater China ging der Umsatz um 5,7% zurück. In der Region Europa stagnierte die Entwicklung nahezu (-1,6%). Die größten Einzelmärkte für die BSH bleiben Deutschland und China. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 8,2% auf 673 Mio. Euro. Die Mitarbeiterzahl blieb bei rund 61.000 Personen stabil.

Für 2019 wollte Ottenberg angesichts der weiterhin großen Volatilität der Märkte keine Prognosen abgeben. Ziel sei es jedoch weiter zu wachsen, um auch das vor Jahren ausgegebene Umsatzziel von 20 Mrd. Euro in 2025 zu erreichen.

Eine genaue Analyse des Geschäftsjahrs der BSH sowie die weiteren Entwicklungen des Unternehmens auf dem Weg zum Hardware+ Unternehmen lesen Sie in der Mai-Ausgabe des küche&bad forum.


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