Carat
Erweiterung der Cloudfunktionen

Carart, um Geschäftsführer Gerhard Essig, arbeitet aktuell an Cloudfunktionalitäten, die die Küchenplanung komfortabler und zugleich sicherer machen sollen. Foto: MHK Group

Corona-bedingt hatte Carat in diesem Jahr – wie viele andere Aussteller auch – die Teilnahme  an der Herbstmesse in Ostwestfalen abgesagt. „Eine schwierige Entscheidung, denn wir sind seit drei Jahrzehnten dabei, davon sieben Mal auf Gut Böckel. Nach nur zwei Messen vor dem Ausbruch von Covid-19 hatten wir uns gerade in diesem Jahr besonders auf den persönlichen Kontakt zu Handel und Industrie gefreut“, so Carat-Geschäftsführer Gerhard Essig. Doch wie bereits im Frühjahr entschied man sich einmal mehr für die Gesundheit der eigenen Mannschaft und für Zuverlässigkeit. Seinerzeit hatte Carat sehr schnell gehandelt und die MitarbeiterInnen ins Homeoffice geschickt. Auf diese Weise konnte die Marktreife verschiedener Produkte, deren Premiere eigentlich für die Herbstmesse 2020 geplant war, beschleunigt werden. Zum Vorteil der Carat-Kunden: Sie erhielten in einer so schwierigen Phase wie dem Lockdown essentiell wichtige Instrumente zur Onlineunterstützung im Küchenverkauf. Eines dieser Tools ist die Aufmaß-App „Carat EasyRoom“, die gerade in Regionen mit strikten Kontaktbeschränkungen, die wohl wichtigste Grundlage für die Planung lieferte: ein exaktes Aufmaß. Ein weiteres Produkt, das bereits im März statt jetzt im September Premiere feierte, ist der „Kitchen Assistant“ für den Onlineplaner. Auf künstliche Intelligenz basierend, werden mehrere mögliche Planungsvarianten berechnet, die der Endkunde anschließend nach Belieben ergänzen und verändern kann.

Mit beiden Tools reagierte Carat nicht nur auf die Anforderungen in der Corona-Krise, sondern gleichzeitig auf die sich beschleunigende Digitalisierung. „Dadurch ist unsere Welt zugleich differenzierter geworden“, betont Essig. „In der Folge müssen Verbindungen kürzer werden und Informationen unabhängig vom Programm jederzeit und überall verarbeitet werden können.“ Aus genau diesem Grund arbeitet Carart aktuell an Cloudfunktionalitäten, die die Küchenplanung komfortabler und zugleich sicherer machen sollen. „Auch den Weg in die Cloudtechnologie werden wir mit unseren Kunden gemeinsam meistern“, betont Carat-Geschäftsführer Andreas Günther. „Das hat für sie den großen Vorteil, dass sie in ihrem gewohnten Programmumfeld weiterarbeiten können und, bis die Carat Software am Ende komplett cloudfähig ist, trotzdem von den jeweils neuesten Cloud-Technologien profitieren.“

Bei der Weiterentwicklung der Software kann Carat auf seine 30-jährige Erfahrung und Kompetenz setzen. In Zukunft wollen die Dreieicher noch stärker dafür sorgen, dass der Küchenhandel auch mit küchenfremden Produkten komfortabel und zuverlässig planen und damit das eigene Geschäftsfeld erweitern kann. Denn die Hausmessen der Industrie und die Auslandsmärkte zeigen, dass Küchenmöbel mehr und mehr zu Wohnmöbeln werden und Gleittüren, Solitär- und auch Badmöbel immer stärker in den Fokus der Verbraucher rücken. „Darauf muss sich der Küchenhandel einstellen – und wir werden ihn dabei in gewohnter Weise unterstützen“, so Essig.


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