CSIL-Report
Import-Druck auf Matratzenbranche nimmt zu

Grafik: CSIL

Der europäische Matratzenmarkt liegt derzeit über dem Niveau vor der Pandemie. Das ergibt sich aus dem jüngsten CSIL-Bericht zum Matratzenhandel in Europa. Dennoch steige insbesondere in Deutschland und Großbritannien der Druck durch Importe aus Nicht-EU-Ländern, betonen die italienischen Marktforscher.

Europa ist nach CSIL-Angaben einer der größten MatratzenMärkte weltweit und macht rund 15% des globalen Marktes aus. CSIL schätzt seinen Wert auf fast 14 Milliarden Euro zu Einzelhandelspreisen, was derzeit über dem Niveau vor der Pandemie liegt. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit erwarten die Forscher, dass Europa mittelfristig seine strategische Position als großer und relativ stabiler Markt und wichtiger Zielort für diversifizierte Exportströme stärken wird.

Obwohl der europäische Matratzenmarkt weiterhin weitgehend aus interner Produktion versorgt wird, nehmen die Importe zu. Unter den größten Märkten weisen Deutschland und das Vereinigte Königreich die höchste Durchdringung durch Lieferanten aus Nicht-EU-Ländern auf, während Frankreich, Italien und Spanien eine geringere Durchdringung durch Importe aus Nicht-EU-Ländern aufweisen, was auf ein besser geschütztes und strukturell integriertes Wettbewerbsumfeld hindeute, so CSIL.
 
Die CSIL-Studie bietet eine eingehende Analyse des europäischen Matratzenhandelsmarktes und befasst sich mit der Marktentwicklung (Daten für 2018–2025 und Prognosen für 2026–2027), makroökonomischen Indikatoren, der Dynamik des internationalen Handels, der Struktur des Matratzenhandelsmarktes (Umsatz nach Vertriebskanälen, Marktanteile, Trends und Preisklassen), den führenden Matratzenhändlern und -herstellern in Europa (Marktanteile, Fusionen und Übernahmen sowie Markenpositionierung nach Preisklassen) und konzentriert sich dabei auf die zehn wichtigsten Märkte sowie auf Basisdaten für weitere 16 Länder.


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