Danzer
Umsatzminus von 3,6 % in 2018

Danzer Lumber North America bekommt die Auswirkungen des Handelsstreits zwischen den USA und China zu spüren. Foto: Danzer

Das internationale Laubholzunternehmen Danzer, das auf Holz aus gemäßigten Wäldern der nördlichen Hemisphäre spezialisiert ist, verzeichnet 2018 einen Jahresumsatz von 202 Mio. Euro und somit ein Minus von 3,6% gegenüber dem Vorjahr. Technische Herausforderungen bei Danzer Frankreich, der Handelskonflikt zwischen China und den USA sowie ungünstige Bestellquartale der Automobilindustrie bedingen den Umsatz-Rückgang, heißt es seitens des Unternehmens.

Positiv entwickeln sich die Danzer Produktionsstätten für Parkettdecklagen in den USA, die 2018 erstmalig eine Komplettauslastung schaffen. „Bei unseren Lieferungen der Holzinnenausstattungen für die Automobilindustrie erlebten wir einen temporären Rückgang, da alte Automodelle zur Jahresmitte ausliefen, während die neuen Modelle erst gegen Ende des Jahres auf den Markt kamen. In Frankreich lief die neue Produktion der Parkettdecklagen nicht wie geplant – aufgrund technischer Schwierigkeiten in der Anfangsphase, der Qualität des Rohmaterials sowie einer schwächeren Nachfrage. In den USA litt unser Schnittholzgeschäft unter dem Handelsstreit mit China, der in der zweiten Jahreshälfte zu einem starken Rückgang von Nachfrage und Preisen führte“, erklärt Hans-Joachim Danzer, Vorstandsvorsitzender der Danzer Holding AG. Erfreulich hingegen entwickelte sich für Danzer die Parkettdecklagenproduktion in den USA. „Hier konnten wir ein Wachstum verzeichnen sowie eine erstmalige Vollauslastung unserer Produktionsstätten“, so Danzer.

USA, UK und China wichtigste Absatzmärkte

2018 waren 51% der von Danzer verkauften primären Laubholz-Produkte gemessert, 37% gesägt, die restlichen 12% entfielen auf Rundholz, Spezialitäten und Dienstleistungen. Danzer verkaufte im vergangenen Jahr Rundholz sowie gesägte und gemesserte Laubholz-Produkte in 79 Länder. Die wichtigsten zehn Länder, die 78% des Umsatzes auf sich vereinigten, sind in dieser Reihenfolge: USA, UK, China, Kanada, Deutschland, Österreich, Mexiko, Polen, Indien und Slowakei. „Die Absatzzahlen in Deutschland sanken am deutlichsten, aufgrund der sinkenden Nachfrage nach Parkettdecklagen. Die Verkaufszahlen in anderen Ländern legten hingegen erfreulicherweise zu, in absoluten Zahlen am stärksten in Großbritannien, Indien, Russland, Rumänien und Kroatien“, gibt Hans-Joachim Danzer Einblick.      


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