Das gibts nur in China:
Zwei Mega-Möbelmessen im direkten Wettbewerb

Klotzen, nicht kleckern, lautete die Devise zum Eröffnungs-Empfang der ersten CIFF in Shanghai. Die Messe beginnt morgen.

Morgen öffnet die erste CIFF in Shanghai ihre Pforten. Bisher wurde die CIFF ausschließlich im südchinesischen Guangzhou veranstaltet. Und zwar im März und im September. Wobei die Frühjahrsmesse die Herbstveranstaltung jeweils an Größe und internationaler Strahlkraft übertraf. Im September zog es die internationalen Einkäufer stattdessen nach Shanghai, wo seit über 20 Jahren die Furniture China stattfindet. Dies war der staatlichen Messegesellschaft offensichtlich ein Dorn im Auge. Schließlich entschloss man sich zum Bau eines komplett neuen 400.000 qm großen Messezentrums in Shanghai, das heute Abend (Ortszeit) im Rahmen eines Empfangs Brancheninsidern aus dem In- und Ausland vorgestellt wurde. Die Frühjahrs-CIFF findet wie bisher in Guangzhou statt. An der ersten CIFF in Shanghai beteiligen sich rund 1.200 Aussteller. Ab übermorgen haben die Besucher dann die Qual der Wahl, welche Veranstaltung sie besuchen. Dann beginnt nämlich im Shanghai New International Exhibition Center mit der Furniture China die zweite Mega-Möbelmesse. Zusammen mit allen Teilbereichen wie z. B. Zulieferteile und Maschinen kommt die Furniture China auf eine Gesamt-Bruttofläche von 300.000 qm, auf denen sich rund 3.000 Aussteller präsentieren. Im Gegensatz zur CIFF läuft die Furniture China nicht unter staatlicher Regie. Hinter der Furniture China steht der britische Medien- und Messekonzern UBM, der in Asien auch die Möbelmessen Index in Mumbai, MIFF in Kuala Lumpur und Ifex in Jakarta veranstaltet. MÖBELMARKT online ist vor Ort in Shanghai und wird in den kommenden Tagen über den Verlauf der beiden Messen berichten.

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