Der Küchenring Jahreshauptversammlung 2026
Deutliches Umsatzplus im Jahr 2025
Köln. Der Küchenring hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 573 Mio. Euro erwirtschaftet, was einem Plus von 5,42% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Zahlen präsentierte der Verband im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung am 9. Mai in Köln. Die Geschäftsführung gab zudem einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Einkaufsgemeinschaft.
Eine positive Entwicklung zeigte sich auch im Bereich der Mitglieder: Im Jahr 2025 verzeichnete Der Küchenring in Deutschland und Österreich insgesamt 54 Neuzugänge – vier davon waren Neugründungen. Auch im Verbund mit den Kooperationsverbänden Alliance und KüchenTreff verlief das vergangene Jahr positiv. Die drei Einkaufsgemeinschaften haben insgesamt einen Umsatz von 1,07 Mrd. Euro erzielt. Das entspricht einem Plus von 3,97% im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024.
Abseits der Vorstellung sprachen Marcus Roth und Marko Steinmeier, die Geschäftsführer des Küchenrings, über die zukünftige Marketingstrategie des Verbands. Durch die Erweiterung des Marketingportals soll die lokale Markenführung der Gesellschafter ausgebaut werden. Hierbei wechselt der Verband den Dienstleister und arbeitet mit einem führenden Anbieter für KI-gestützte Marketingplattformen zusammen. Das neue Portal soll den Mitgliedern eine Komplettlösung für Social-Media-Posts bieten, um einfach und schnell selbstständig Beiträge erstellen zu können. Zudem stehen individuell angepasste Websites und eine erhöhte online Sichtbarkeit der Gesellschafter im Fokus. Mit dem „Social Media Posting Service“ stellt der Verband zudem markenkonforme Inhalte bereit, die die Gesellschafter für ihr lokales Marketing nutzen können. „Wir sehen unsere Gesellschafter als ,Local Heroes‘ und wollen ihre eigene Marke gezielt mit unseren digitalen Tools stärken. Gemeinsam wollen wir Social Media effizienter nutzen“, so die beiden Geschäftsführer.
Mit einem Neugründungskonzept will Der Küchenring zusätzlich junge Menschen für die Branche gewinnen. In Zusammenarbeit mit Industriepartnern soll so ein niedrigschwelliges Angebot für Jungunternehmer entstehen. Der Fokus liege hierbei auf der Gründung von Solo-Küchenstudios mit einem Markenportfolio. Als zentrales Element will der Verband den Händlern mit einer umfangreichen Unternehmensgründungsberatung zur Seite stehen.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Mai-Ausgabe des küche&bad forum.