Der Kreis
Offener Brief an die Bundesregierung

Ernst-Martin Schaible, geschäftsführender Gesellschafter von Der Kreis wendet sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung: „Wir fordern konkret die sofortige Erlaubnis für individuelle Beratungstermine in unserem Küchenfachgeschäften mit maximal zwei Personen pro Haushalt nach vorheriger Anmeldung.“ Foto: Der Kreis

Ernst-Martin Schaible, geschäftsführender Gesellschafter von Der Kreis wendet sich in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bundeskanzleramtsminister Dr. Helge Braun und möchte damit „mit aller Dringlichkeit auf die Notwendigkeit von Lockerungen der Corona-Maßnahmen hinweisen“.

„Unsere deutsche Küchenbranche ist noch eine der erfolgreichsten und qualitativ hochwertigsten Innovationstreiber auf dem Weltmarkt und beschäftigt in Deutschland über 45.000 Menschen. Der Zusammenbruch der überwiegend familiengeführten Küchenfachgeschäfte wäre ein Desaster für die gesamte Küchenbranche und die deutsche Wirtschaft“, so Schaible im Brief. „Die Verlängerung des Lockdowns bis 7. März ist für unsere Mitgliedsbetriebe in keinster Weise mehr nachvollziehbar und angesichts unserer umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen auch nicht mehr gerechtfertigt. Wir fordern daher, dass die Bundesregierung wie schon am 19. Januar angekündigt endlich ein Konzept für eine sichere und kontrollierte Öffnungsstrategie vorlegt.

Nach so vielen Wochen der Schließung brauchen unsere Küchenfachhändler eine wirtschaftliche Perspektive für die kommenden Monate. Der Lockdown bedroht nun auch bei uns in Deutschland die Existenz vieler engagierter Küchenspezialisten, die mit Einsatz und Leidenschaft, teils über Jahrzehnte ihren Betrieb aufgebaut haben, qualifizierte Mitarbeiter beschäftigen und auch in Pandemie-Zeiten Ausbildungsplätze sichern. Unsere Der Kreis Mitglieder haben wichtige Schlüsselfunktionen bei der Fertigstellung von Bauprojekten, bei Sanierungen und Neuanschaffungen von Privatkunden. Unsere Kernidee, die Küche als Mittelpunkt des häuslichen Lebens zu begreifen, hat in dieser Corona-Pandemie für viele Menschen eine neue Relevanz bekommen.

Die weiter andauernde Schließung von Küchenstudios halten wir aus epidemiologischer Sicht für eine Fehlentscheidung. Dort herrschen andere Rahmenbedingungen als beispielsweise in großen Möbelhäusern mit unkontrolliertem Publikumsverkehr. Die Geschäfte unserer Der Kreis Mitglieder sind mit durchschnittlich etwa 200 bis 600 qm Ausstellungsfläche deutlich übersichtlicher. Hier kommt es nicht zu Schlangen vor Sonderangeboten oder Kassen. Unsere persönliche Kundenberatung findet ausschließlich über eine vorherige Terminvereinbarung statt.

Unsere Der Kreis Mitglieder erfüllen zudem alle Hygieneauflagen: Es gibt Glastrennwände, Sicherheitsabstände, stets gereinigte Flächen und Desinfektionsmittel. Das Tragen medizinischer Masken sind für die Berater wie für Kunden inzwischen selbstverständlich. Wir halten alle strengen Hygiene- und Abstandsregeln ein und sorgen so für sichere Beratungsgespräche im Küchenfachgeschäft. Die Kontaktverfolgung können wir durch Kundenidentifikation sicherstellen.

Wir fordern konkret die sofortige Erlaubnis für individuelle Beratungstermine in unserem Küchenfachgeschäften mit maximal zwei Personen pro Haushalt nach vorheriger Anmeldung.

Unsere Branche und Mitgliedsbetriebe benötigen dringend eine Planungssicherheit für ihre Existenzsicherung – geben Sie uns bitte eine Perspektive!“


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