Der Mittelstandsverbund – ZGV
Omnibus-Einigung bringt Entlastung
Berlin. Das Europäische Parlament, der Rat und die EU-Kommission haben sich am gestrigen 8. Dezember auf die zentralen Elemente des „Omnibus-I-Pakets“ verständigt. Der Mittelstandsverbund begrüßt die Einigung: Sie schaffe klare Grenzen für künftige Sorgfaltspflichten und verhindere zusätzliche Berichtslasten für kleine und mittlere Unternehmen.
Dr. Henning Bergmann, Hauptgeschäftsführer Der Mittelstandsverbund, sagt: „Die Einigung ist ein dringend nötiger Schritt hin zu echter Praxistauglichkeit im EU-Regulierungsrahmen. Dass mittelständische Unternehmen spürbar entlastet werden und keine zusätzlichen Berichtspflichten aus Brüssel mehr fürchten müssen, ist ein starkes und längst nötiges Signal. Für Unternehmen unter 1.000 Beschäftigten, die nun klar vor neuen Pflichten geschützt werden und branchenspezifische Vorgaben nur noch freiwillig leisten müssen, entsteht endlich verlässliche Planungssicherheit.“
Bergmann führt weiter aus: „Mit der klaren Trennlinie zwischen Unternehmen über 5.000 Beschäftigten, die künftig direkt unter die Sorgfaltspflichten fallen, und Betrieben unter 1.000 Beschäftigten, die auch mittelbar nicht in neue Berichtslasten gezogen werden dürfen, entsteht ein verlässlicher und realitätsnaher Ordnungsrahmen. Gleichzeitig bleibt Nachhaltigkeit ein zentrales Ziel – aber mit Regeln, die sich an Realität und Ressourcen orientieren. Die Politik sieht, dass Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit Grenzen haben. Für den kooperierenden Mittelstand ist das ein Erfolg.“