Der Mittelstandsverbund ZGV
Projekt „Klimaverbund“ geht an den Start

Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer des Mittelstandsverbundes. Foto: ZGV

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Mittelstandsverbund und der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums (BMU) geht in die nächste Runde. Im Mai 2020 startete das Projekt „Klimaverbund“, in dem weitere „Klimaprofis“ für Verbundgruppen und deren Anschlusshäuser qualifiziert werden, um diese anschließend zu den Themen Klimaschutz, Energieeffizienz und Ressourcenschutz kostenfrei zu beraten.

Der Mittelstandsverbund tritt mit Optimismus das neue mehrjährige Projekt an und sieht sich auch durch den Zuspruch der Politik ermutigt. „Genau in diesem Sinne werden wir weiter hart dafür arbeiten, dass es in Zukunft viel mehr von den „Klimaprofis“ geben wird. Denn mit ihrer Hilfe kommt das praktische Wissen wirklich bei den kleinen und mittleren Unternehmen an. Auch wenn die Corona-Krise aktuell alle Medien beherrscht, darf sie aber nicht überdecken, dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf der Tagesordnung bleiben werden und müssen“, so Mittelstandsverbund-Hauptgeschäftsführer Dr. Ludwig Veltmann. 

Der Mittelstandsverbund leistet im Verbund mit einigen Mitgliedern erneut Pionierarbeit und schreibt zugleich die Erfolgsgeschichte aus dem jüngst abgeschlossenen Projekt „Klimaprofi für den Mittelstand“ fort. Für das Projekt „Informations- und Beratungskonzept für Verbundgruppen und Kleinunternehmen zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs, der Treibhausgas-Emissionen und zur Abfallvermeidung“, kurz „Klimaverbund“, stellt das Bundesumweltministerium aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative für die nächsten drei Jahre rund zwei Mio. Euro an Fördermitteln bereit. Aus den Mitteln werden gezielt Schulungen und Beratungsmaßnahmen sowie deren begleitende Aufwendungen finanziert, die eine Ressourcenschonung und einen positiven Klimaeffekt nach festgelegten Kriterien bewirken.

Effizienter Umgang mit Ressourcen soll Wettbewerbsfähigkeit verbessern

Hauptziel des Projektes ist daher, eine möglichst große Zahl von kooperierenden kleinen und mittelgroßen Unternehmen für einen effizienten Umgang mit Ressourcen zu gewinnen und durch die hiermit verbundene Kostensenkung die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen entscheidend zu verbessern. Angeknüpft werden soll insofern an das abgeschlossene Pilotvorhaben „Klimaprofi für den Mittelstand“, als dass die systematisch gewonnenen Erkenntnisse aus der Beratungspraxis und die Dokumentation der Qualifizierungsmaßnahmen in das Schulungsprogramm für die nun einzusetzenden „Klimaprofis“ einbezogen werden. Grundlegend neu ist die direkte vollverantwortliche Einbindung einzelner Verbundgruppenzentralen und der Fokus auf die Sichtbarkeit bei den Anschlusshäusern und somit bei allen Verbundgruppenmitgliedern bis hin zu deren Kunden. Die teilnehmenden Verbundgruppen sowie Der Mittelstandsverbund beteiligen sich an dem Projekt finanziell mit einem Eigenbeitrag.

Das Engagement des Mittelstandsverbundes soll die Unternehmen einerseits darin unterstützen, ihren Beitrag zu leisten, das Ziel der Bundesregierung Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Zugleich soll es ihnen aber auch gerade die Wege aufzeigen, wie sich diese Herausforderung unserer Zeit mit ökonomischen Unternehmenszielen verbinden lässt. 

Die Leitung des Projektes übernimmt Dr. Sabine Schäfer, die bereits in der zurückliegenden Zeit selbst als Klimaprofi tätig war. 


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