Deutsche Küchenindustrie
Gemeinschaftsauftritt zur KBIS

Foto: VDM

Bad Honnef/Mannheim/Orlando (USA). Die deutsche Küchenindustrie präsentiert sich bereits zum fünften Jahr in Folge mit einem Gemeinschaftsstand auf der Kitchen & Bath Industry Show (KBIS). Die Küchen- und Badfachmesse findet derzeit vom 17. bis 19. Februar in Orlando statt und zählt rund 650 Aussteller.

Trotz der aktuellen Herausforderungen infolge der US-Zollpolitik sehen Volker Irle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK), und Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie (VDM/VHK), mittelfristig großes Wachstumspotenzial für die deutsche Küchenbranche in den Vereinigten Staaten. „Bei den amerikanischen Inneneinrichtern stehen Küchen ‚Made in Germany‘ wegen ihres innovativen Designs und der erstklassigen Qualität hoch im Kurs“, berichtet Irle. Kurth ergänzt: „Nicht nur im privaten Einrichtungsbereich, sondern auch im stark wachsenden Objekt- und Hospitalitysegment bieten sich unseren Herstellern attraktive Chancen.“ Die Vereinigten Staaten stellen den wichtigsten außereuropäischen Exportmarkt für die deutsche Küchenmöbelindustrie dar.

Der gemeinsam von AMK und VDM organisierte Gemeinschaftsstand umfasst zehn deutsche Aussteller: Neben dem Outdoorküchenproduzenten Burn Outdoor Kitchen zählen dazu die Küchenzulieferer und -dienstleister Aluminium Féron, Elektra, Hettich, Imos, Kesseböhmer, Kirchhoff und Vauth-Sagel, der Bad- und Sanitärspezialist A. u. K. Müller sowie die AMK. Die deutsche Gemeinschaftsbeteiligung wird durch das Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Im Rahmen des Auslandsmesseprogramms können deutsche Unternehmen auf wichtigen Auslandsschauen zu vergünstigten Konditionen ausstellen.

Begleitend zur KBIS findet wieder eine von der AMK organisierte Delegationsreise für Mitgliedsunternehmen statt. Vom 16. bis 19. Februar erhalten die Teilnehmer exklusive Einblicke in den nordamerikanischen Küchenmarkt, nehmen an Messeveranstaltungen teil und besuchen Showrooms und Händler. Zudem soll die Reise Gelegenheit zum Austausch mit Branchenvertretern bieten.

Zum Ausbau der Aktivitäten in den Vereinigten Staaten findet darüber hinaus auf Initiative des VDM vom 11. bis 15. Mai eine Geschäftsanbahnungsreise nach Chicago und New York statt. Angesprochen sind kleine und mittelständische deutsche Möbelunternehmen, die neue Geschäftskontakte auf dem zweitgrößten Möbelmarkt der Welt knüpfen möchten.

Der nächste deutsche Gemeinschaftsstand für das Möbelsegment ist vom 19. bis 21. Mai auf der Clerkenwell Design Week in London geplant.


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