Deutsche Wohnmöbelindustrie
Schweiz und Österreich bleiben wichtigste Exportländer

Die deutsche Wohnmöbelindustrie hat bis zum zweiten Quartal 2018 sowohl weniger Möbel aus- als auch eingeführt. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes gingen die Exporte um 2,5% auf 439,4 Mio. Euro zurück, während die Importe um knapp 7% auf 764,0 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken.

Wichtigster Abnehmer deutscher Wohnmöbel ist derzeit die Schweiz mit einem Umsatz von 89,49 Mio. Euro vor Österreich mit 89,48 Mio. Euro. Die Ausfuhren in die Schweiz sanken jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um -7,6% und nach Österreich um -6,6%. Auf Platz 3 der wichtigsten Exportländer liegt derzeit das Vereinigte Königreich mit 40,06 Mio. Euro (-4,5%), gefolgt von den Niederlande mit  37,7 Mio. Euro (-8,1%), Frankreich mit 34,49 Mio. Euro (+1,2%) und Belgien mit 28,88 Mio. Euro (+5,2%).

Ein deutliches Plus – wenngleich noch auf niedrigem Niveau – erzielte die deutsche Wohnmöbelindustrie mit 26,1% in der Tschechischen Republik, was einem Umsatz von 12,7 Mio. Euro entspricht, sowie in Polen mit 17,3% (11,6 Mio. Euro).

Auf Import-Seite ist Polen dagegen weiterhin klar führend. Das deutsche Nachbarland schickte bis Juni 2018 Wohnmöbel im Wert von 282,2 Mio. Euro, was allerdings einem Minus von -6,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Auf Platz zwei der wichtigsten Importländer steht China mit 60,7 Mio. Euro, was einem Minus von -32,2% entspricht. Die Einfuhren aus Italien gingen um -7,1% zurück und aus Rumänien sogar um -12%. Die Importe aus den Niederlande legten leicht zu (+1,9%), ebenso aus Österreich (+3,7%) und Bosnien-Herzegowina (+8,6%).

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