Deutscher Kork-Verband
Kork-Logo seit 30 Jahren Gütezeichen

Der DKV-Vorstand (v.l.) Edwin Lingg (Lico AG), Edgar Huber (Zipse GmbH, Sprecher) und Gert Reis (Amorim Cork Deutschland). Foto: DKV

Drei Jahrzehnte geprüfte Qualität: Das Kork-Logo des Deutschen Kork-Verbandes (DKV) steht seit 30 Jahren für kontrollierte Emissionen, transparente Produktionswege und verbindliche Standards bei Kork-Bodenbelägen. Offiziell eingeführt wurde das Siegel im Januar 1997. Doch die eigentliche Grundlage – das vollständige Prüfkonzept – war bereits im Herbst 1996 ausgearbeitet. Dieses fachliche Fundament nimmt der Verband zum Anlass, das Jubiläum des Kork-Logos bereits 2026 zu begehen.

1994 entschied sich der Deutsche Kork-Verband, Qualitätsanforderungen nicht allein dem Markt oder dem Gesetzgeber zu überlassen und beauftragte das eco-Institut in Köln unter Leitung von Dr. Frank Kuebart mit der Entwicklung spezifischer Prüfkriterien für ein eigenes Gütesiegel.

Geprüft wurden nicht nur einzelne Produkteigenschaften. Vielmehr entstand ein umfassender Kriterienkatalog mit rund 50 chemischen Einzelfaktoren. Sowohl das fertige Produkt als auch der Produktionsprozess – insbesondere im Ursprungsland Portugal – wurden systematisch untersucht. Dieser ganzheitliche Ansatz war zu diesem Zeitpunkt keineswegs selbstverständlich, Korkprodukte sollten so als natürliche, ökologische und gesundheitlich unbedenkliche Lösung positioniert werden.

Im Laufe der Jahre wurden die Prüfkriterien immer weiter angepasst und sind heute strenger, als die gesetzlichen Vorgaben. Mit dem Jubiläum 2026 rückt der DKV die inhaltliche Vollendung des Prüfkonzepts im Herbst 1996 in den Mittelpunkt. Anfang 2027 soll das Thema im Rahmen der BAU in München zusätzlich öffentliche Sichtbarkeit erhalten.

„30 Jahre Kork-Logo stehen für Kontinuität, fachliche Tiefe und einen hohen Anspruch an Qualität, Umweltverträglichkeit und Verbraucherschutz. Schon 1996 haben wir mit dem Siegel Maßstäbe gesetzt – freiwillig, wissenschaftlich fundiert und mit klarer Haltung. Dieses Engagement führen wir konsequent fort“, sagt Edgar Huber, Vorsitzender des Deutschen Kork-Verbandes.


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