DHL Group
Setzt Ergebniswachstum im dritten Quartal fort
Bonn. Der Logistikkonzern DHL Group hat im dritten Quartal 2025 trotz der anhaltenden Handelskonflikte ein Ergebniswachstum erzielt.
Der Umsatz ging infolge von Währungseffekten und Volumenrückgängen auf Routen in die USA um 2,3 Prozent auf 20,1 Milliarden Euro zurück. Durch die Kombination aus aktivem Kapazitätsmanagement, strukturellen Kostenverbesserungen und Preisanpassungen steigerte die DHL Group hingegen ihr operatives Ergebnis (EBIT) auf 1,5 Milliarden Euro bzw. um 7,6 Prozent. Damit verbesserte sich die Profitabilität des Konzerns: Die EBIT-Marge lag bei 7,3 Prozent und damit über den 6,7 Prozent des dritten Quartals 2024.
Die Investitionen in erworbene Vermögenswerte lagen im dritten Quartal 2025 mit 632 Millionen Euro 8,4 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Der Konzern passte seine Investitionen damit an die konjunkturelle Lage der Weltwirtschaft an, investierte jedoch weiter in langfristige Wachstumsbereiche. DHL Group investiert unter anderem in dynamisch wachsende Regionen wie Asien, den Mittleren Osten und Afrika sowie in die Life Sciences und Healthcare-Logistik (LSH).
Die anhaltend volatile Entwicklung der Handelsvolumen im dritten Quartal konnte DHL Group durch aktives zyklisches Kapazitätsmanagement kombiniert mit strukturellen Kostenverbesserungen im Rahmen des Programms „Fit for Growth“ und Preisanpassungen kompensieren. So gingen unter anderem die Luftfahrtkosten von DHL Express gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent zurück.
Der Erfolg der Effizienzmaßnahmen zeigt sich auch im starken Free Cashflow (ohne M&A) des dritten Quartals 2025: Dieser lag mit 1,2 Milliarden Euro 80,8 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. DHL Group erzielte im gleichen Zeitraum ein Konzernergebnis nach nicht-beherrschenden Anteilen von 840 Millionen Euro – ein Plus von 11,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie lag mit 0,75 Euro um 15,6 Prozent über dem Wert von 0,64 Euro je Aktie im dritten Quartal 2024.
DHL Group rechnet im Zuge des Jahresendgeschäftes mit einem typischen saisonalen Anstieg der E-Commerce-Lieferungen an Konsumenten (B2C; Business-to-Consumer) im vierten Quartal 2025. Die Divisionen des Konzerns haben Vorbereitungen getroffen, um trotz der saisonal steigenden Sendungsmengen eine hohe Qualität bieten zu können.
Der Konzern rechnet weiterhin mit einem gedämpften makroökonomischen Umfeld. Von den eingeleiteten Maßnahmen wird aber weiterhin ein positiver Beitrag zur Ergebnisentwicklung erwartet. Auf Basis dieser Annahmen bleibt die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 unverändert. Der Konzern rechnet weiterhin mit einem operativen Ergebnis von mindestens 6 Milliarden Euro und einem Free Cashflow (ohne M&A) von etwa 3 Milliarden Euro.