DHL Group
Steigert Profitabilität im zweiten Quartal 2025

Die DHL-Konzernzentrale in Bonn. Foto: DHL Group

Bonn. Die DHL Group hat das zweite Quartal 2025 mit Ergebniswachstum abgeschlossen. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 3,9% auf 19,8 Mrd. Euro, während der Konzern die Profitabilität steigerte. Das operative Ergebnis stieg, unterstützt durch Kostensenkungen und Preisanpassungen, um 5,7% auf 1,4 Mrd. Euro; die EBIT-Marge verbesserte sich um 0,7% auf 7,2%.

Der Free Cashflow (ohne M&A) ging im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,5% zurück, bleibt mit 329 Mio. Euro aber weiterhin auf einem hohen Level. Mit Blick auf das erste Halbjahr wuchs der Free Cashflow (ohne M&A) im Vorjahresvergleich um 7,9% auf 1,1 Mrd. Euro. In Summe erwirtschaftete die DHL Group im zweiten Quartal 2025 ein Konzernergebnis nach nicht-beherrschenden Anteilen von 815 Mio. Euro – ein Plus von 9,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie lag bei 0,72 Euro gegenüber 0,64 Euro je Aktie im zweiten Quartal 2024. 

Im zweiten Quartal lagen die Investitionen der DHL Group in erworbene Vermögenswerte mit 608 Mio. Euro 4% unter dem Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig investiert der Konzern im Rahmen seiner Strategie 2030 in Wachstumsmärkte sowie in die Verbesserung der Produktivität. So verkündete die DHL Group im zweiten Quartal mehrere Investitionsprogramme, Akquisitionen und Partnerschaften. Dazu gehören Investitionen im Nahen Osten von mehr als 500 Mio. Euro zwischen 2024 und 2030. Der Fokus liegt dabei laut DHL auf den schnell wachsenden Golfmärkten Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Mit der Übernahme von IDS Fulfillment in den USA sowie der strategischen Partnerschaft mit Evri im Vereinigten Königreich baut die DHL Group zusätzlich ihre Fähigkeiten im strukturell wachsenden E-Commerce-Geschäft weiter aus.

Im Zuge des konzernweiten Programms „Fit for Growth“ arbeitet die DHL Group laut eigener Aussage an der strukturellen Verbesserung ihrer Kostenstruktur in Kombination mit der regulären Kapazitätsanpassung. So hat beispielsweise DHL Express im zweiten Quartal die Kosten im eigenen Luftfrachtnetzwerk sowie die Kosten für Abholung und Zustellung weiter reduziert.

Die DHL Group geht im Hinblick auf das verbleibende Jahr weiterhin von einem gedämpften makroökonomischen Umfeld aus. Von den Kostenmaßnahmen wird ein positiver Beitrag zur Ergebnisentwicklung erwartet. Auf Basis dieser Annahmen bleibt die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 unverändert. Der Konzern rechnet weiterhin mit einem operativen Ergebnis von mindestens 6 Mrd. Euro und einem Free Cashflow (ohne M&A) von etwa 3 Mrd. Euro.


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