Egger Gruppe
Umsatzzuwachs zum Halbjahr

Die Egger Gruppenleitung mit Walter Schiegl, Thomas Leissing und Ulrich Bühler (v. l.). Foto: Egger Gruppe

Mit einem konsolidierten Umsatz von 1,98 Mrd. Euro (+36,5 % zum Vorjahr) hat die Egger Gruppe mit Stammsitz in St. Johann in Tirol das erste Halbjahr ihres Geschäftsjahres 2021/2022 (Stichtag 31. Oktober 2021) abgeschlossen. Die Sonderkonjunktur im Bau- und Möbelsektor sowie die Kapazitätszuwächse neuer Werke trugen maßgeblich zum Ergebnis bei. Herausfordernd gestaltete sich die Lage auf den Rohstoffmärkten. Der Ausblick auf das zweite Halbjahr ist trotz bestehender Unsicherheiten optimistisch.

Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen waren auch im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/2022 maßgeblich bestimmende Faktoren für die Egger Gruppe. Die stark angestiegene Nachfrage auf außergewöhnlich hohem Niveau setzte sich weiter fort. Thomas Leissing, Egger Gruppenleitung Finanzen/Verwaltung/Logistik: „Der sogenannte Cocooning-Effekt, also die verstärkten Konsuminvestitionen in das eigene Zuhause, sowie die ungebrochenen Neubauaktivitäten in nahezu allen Regionen der Welt sind Haupttreiber für die hohe Nachfrage nach unseren Produkten. Wir freuen uns, dass wir die Chancen, die dieses Marktumfeld bietet, gut nutzen konnten. Gleichzeitig stellt die Pandemie auch uns vor erhebliche Herausforderungen, im Speziellen im Bereich der Rohstoffversorgung.“

Nachfrage auf extrem hohen Niveau 

Im ersten Halbjahr 2021/2022 konnten ein Umsatz von 1.978,1 Mio. EUR (+36,5 % zum 1. Halbjahr 2020/2021) und ein EBITDA von 478,6 Mio. EUR (+62,9 % zum Vorjahreszeitraum) erzielt werden. Die EBITDA-Marge beträgt 24,2 %, die Eigenkapitalquote liegt auf dem hohen Niveau von 47,1 %. Dieses Ergebnis spiegelt das hohe Nachfrageniveau wider. Um diesem gerecht werden zu können, wurden in allen Werken die Produktionskapazitäten maximal ausgenützt. 

Wachstum aus eigener Kraft 

Seit jeher ist es Teil der Egger Strategie, die Unternehmensgruppe kontinuierlich weiterzuentwickeln. Laufende Investitionen in bestehende Werke werden getätigt, um sie am neuesten Stand der Technik zu halten. Im ersten Halbjahr beliefen sich die Investitionen auf 141,1 Mio. EUR. Diese zielten in erster Linie auf die Optimierung des innerbetrieblichen Materialflusses sowie die Steigerung der Effizienz in der Lagerhaltung ab. Des Weiteren setzt die Egger Gruppe mit Anlagen zur Aufbereitung von Recyclingmaterial auf ressourcenschonende Technologien. 

Stabile Erwartungen für das 2. Halbjahr

Trotz weiterhin gegebener Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie ist der Ausblick auf das zweite Geschäftshalbjahr 2021/2022 insgesamt positiv. Herausforderungen bestehen unter anderem in der Volatilität der Rohstoffkosten, verminderten Logistikkapazitäten sowie in Inflationsrisiken, die zu reduzierter Konsumtätigkeit führen könnten. Traditionell ist die Bautätigkeit im Winter eingeschränkt und dadurch die zweite Geschäftsjahreshälfte schwächer. Die Egger Gruppenleitung geht von einer stabilen Entwicklung der wesentlichen Märkte.


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