Egger Gruppe/ZOW
Trauer um Martin Plümer

Foto: Jette Meier/Pixabay

Martin Plümer (Foto) ist am 14. Juni im Alter von 77 Jahren verstorben. „In der Holz- und Möbelindustrie wird er sicher ebenso wenig in Vergessenheit geraten wie bei Journalisten und Medienvertretern aus der Fach- und Wirtschaftspresse. Sein Berufsleben war geprägt von engagierten Eintreten für die Interessen der Branche beinahe ‚rund um die Uhr’ – ob als Egger-Vertriebsdirektor für Deutschland, als Mitbegründer der Designwerkstatt Haus Aussel und der Zuliefermesse ZOW oder als Initiator weiterer außergewöhnlicher Kommunikationsplattformen“, heißt es in einem Nachruf auf Martin Plümer.

Sein Leben hatte der 1941 geborene Gütersloher ganz der Möbelzulieferindustrie verschrieben und war über viele Jahrzehnte ein prägendes Gesicht im Netzwerk dieses Branchensegments. Von Anfang an engagierte sich Plümer rund um Absatz, Verkauf und Vertrieb. Entsprechend offen, kommunikativ, warmherzig und verbindlich war stets sein Auftreten, was nicht nur Kunden, sondern auch viele der nicht selten freundschaftlich verbundenen Medienvertreter zu schätzen wussten.

Nach Berufsstart bei den Wirus-Werken in Gütersloh beginnt 1989 sein überaus erfolgreiches Wirken bei der österreichischen Egger-Gruppe, die mit ihrem neuen Werkskomplex im hochsauerländischen Brilon den deutschen Markt zu erschließen versucht. Mit Martin Plümer gelingt eine Idealbesetzung für die Position des Vertriebsdirektors Deutschland, der in nur wenigen Jahren mit vielen frischen Ideen den Holzwerkstoffmarkt umwälzt und über lange Zeit als das „Gesicht“ des heutigen Mittelstandskonzerns in Deutschland gelten darf.

Als besonders segensreich für die Unternehmensgruppe erwies sich sein Konzept qualifizierter Leithändler, das maßgeblich die Grundlage für das Wachstum und die heute führende Marktposition von Egger schuf. Stark kommunikativ getrieben war schließlich die Etablierung der „Partnertage“ und späteren „Eggerzum“ – ein Format, das bis heute in der bei Kunden aus Industrie und Handwerk sowie in der Fachpresse höchste Beachtung genießt und alljährlich Trends setzt.

Nach dem Eintritt in den Ruhestand 2001 widmete er sich ganz dem Reisen, Radwanderungen, Haus und Garten in Gütersloh und seiner Frau Jutta, seinen Kinder Antje Natz geb. Plümer und Dr. Olaf Plümer sowie seinen geliebten Enkelkindern. Der Kontakt zu ehemaligen Kollegen und Mitstreitern riss auch in dieser Zeit niemals ab.


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