Egger
Staffelstab auf Eggerzum 2026 übergeben
Unter dem Motto „Conextion – next Steps“ präsentierte Egger jetzt die Weiterentwicklung seines Leitthemas und die Dekore für das kommende Jahr auf der Hausmesse Eggerzum in Brilon und im italienischen Caorso.
Dabei reichte der langjährige Head of Design und Decor Management, Klaus Monhoff, den Staffelstab an seinen Nachfolger Matthias Wombacher weiter. Monhoff verabschiedet sich kurz nach dieser Eggerzum in den Ruhestand und hat bereits die letzten anderthalb Jahre mit Wombacher zusammengearbeitet, um einen nahtlosen Übergang an dieser Schlüsselposition zu gewährleisten. Zu den ersten Gratulanten zählte dabei Roland Auer, Chief Marketing Officer der Egger-Gruppe.
Die „Next Steps“ sollen Eggers Rolle als Impulsgeber der internationalen Holzwerkstoff-Industrie unterstreichen. Im Mittelpunkt stehen weiter Verbindungen, vor allem zwischen Menschen, Materialien und Ideen. Daraus leiten sich bei Egger in diesem Jahr drei Trendwelten ab: „Gentle Cocooning“ mit hellen, natürlich eleganten Hölzern und warmen Neutraltönen, „Grounded Elegance“ in satten, warmen Holzfarben, kombiniert mit klassischen Materialien wie Travertin und Mamor, sowie „Terra Shades“ mit erdigen, natürlichen Farben und aktuellen Holz- und Steinoptiken.
Im Rahmen der Eggerzum blickte Michael-Bernd Wehmeyer, Divisionsleitung Vertrieb und Marketing für Egger Decorative Products Central, vor der versammelten Fachpresse auch noch auf die aktuellen Projekte im Konzern und auf die allgemeine Branchenlage. So seien gerade rund 120 Bauarbeiter auf der Großbaustelle im 22. Egger-Werk in Markt Bibart aktiv, um dort die Recycling- und die Beschichtungsanlagen zu errichten. Man liege bei der 200-Mio.-Euro-Investition voll im Zeitplan und könne ab Februar auch von Markt Bibart aus beschichtete Platten liefern. Trotzdem ble3ibe das Werk auch ein wichtiger Roh-Platten-Lieferant für die Industrie. Die aktuelle Branchelage bezeichete Wehmeyer als weiterhin herausfordernd für die gesamte Branche. Trotzdem sieht er Egger als Familienunternehmen gut aufgestellt, in den vergangenen zwei Jahren habe man 435 Millionen Euro in Wachstum und Nachhaltigkeit investiert, man investiere zudem in neue Mitarbeiter und in die Kollektionen, so dass man bestens präpariert sei, wenn die Nachfrage wieder anzieht.