EHI-Möbelreport 2017
Möbelhandel wächst weiter

Der deutsche Möbelhandel ist im Jahr 2017 mit einem Marktvolumen von 34,04 Mrd. Euro gegenüber 2016 um 0,9% weiter gewachsen. Trotz steigendem Wettbewerbsdruck und zunehmender Marktkonzentration konnten die mittelständischen Küchen- und Möbelkooperationen auch in 2017 ihren Führungsanspruch am Markt behaupten. Das geht aus dem aktuellen EHI-Möbelreport hervor, den das EHI Retail Institute im Auftrag des Mittelstandsverbundes ZGV durchgeführt hat.

„Der kooperierende Möbelfachhandel behauptet sich in einem zunehmend umkämpften Markt mit einer umfassenden Digitalisierungsstrategie, die während der gesamten Customer Journey das Beste aus stationärer und digitaler Welt zusammenbringt.“, so Dr. Marc Zgaga, Leiter der Fachgruppe Möbel im Mittelstandsverbund.

Denn auch wenn der stationäre Fachhandel nach wie vor den Hauptvertriebsweg der Branche darstellt, nimmt die Bedeutung des Online- und Versandhandels stetig zu. Das habe auch der kooperierende Möbelfachhandel längst erkannt. „Den einen Kontakt und Weg zum Händler gibt es nicht mehr. Der Kunde nutzt die vielfältigen Schnittstellen und Formen der Interaktion, die der Händler ihm bietet. So werden Entscheidungen häufig schon vor dem Besuch des Möbelgeschäfts getroffen“, bewertet Dr. Zgaga die Ergebnisse der Studie.

So sind auch die größten Wachstumstreiber die Versandhändler inklusive Online Pure Player, die ihren Marktanteil gegenüber 2016 um 0,5% auf 8,4% steigern konnten. Am erfolgreichsten seien aktuell die etablierten stationären Händler, die ihre Aktivitäten im Internet ausbauen und beide Plattformen bedienen.

Dr. Marc Zgaga, Leiter der Fachgruppe Möbel im Mittelstandsverbund. Foto: ZGV

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