Einrichtungspartnerring VME | Neue Konzepte
Der digitale Verbund
Digitalisierung steht beim Einrichtungspartnerring VME ganz oben auf der Prioritätenliste – intern und für die Branche.
Wie wichtig der Einrichtungspartnerring VME das Thema Digitalisierung nimmt, kann man an mehreren Stellen erkennen. So hat man bereits vor mehr als sechs Jahren mit Chief Digital Officer Sebastian Moos das Thema auf Geschäftsleitungsebene verankert. Moos kam mit IT- und Digitalstrategie-Hintergrund nach Bielefeld und gilt mittlerweile im mittelständischen Möbelhandel als einer der anerkanntesten Digital-Experten der Branche.
Seit 2023 gibt es zudem alle zwei Jahre das Kongressformat VME Digitale, das bereits bei seiner zweiten Ausgabe 2025 an einem Tag auch für die ganze Branche geöffnet wurde. Die VME Digitale.27 vom 10. bis zum 11. März wird im kommenden Jahr am zweiten Kongresstag ebenfalls wieder ohne jede Schranke offen für alle Möbler sein.
Und nicht zuletzt bietet der Einrichtungspartnerring VME seinen Gesellschaftern ein breites Portfolio an digitalen Strategien und Leistungen, das sie schon heute fit für die Zukunft machen soll: „Wir haben bereits 2019 angefangen, uns intensiv mit den Themen Digitalisierung, IT und Technik auseinanderzusetzen und haben dafür in den letzten sechs Jahren viel Zeit, Aufwand und Geld investiert. Damit haben wir aber auch heute – wo der Markt eng wird, die Luft dünn wird, die Frequenzen ausbleiben – bereits die Lösungen, die unsere Gesellschafter brauchen. Das ist sicher einer unserer größten Unique Selling Points (USP) im Wettbewerb der Verbundgruppen und wir sind da durchaus auch stolz drauf, rechtzeitig die richtigen Lösungen für die aktuellen Herausforderungen geschaffen zu haben“, so Sebastian Moos.
Probleme gemeinsam lösen
Aus Sicht des VME sind die Digitalisierungsfragen rund um den Digitalen Produktpass oder auch den Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu dringlich und zu umfassend, um von einzelnen Branchenteilnehmern alleine gelöst zu werden. „Wir glauben ganz fest daran, dass es bestimmte Dinge gibt, die wir in der Branche nur gemeinsam hinbekommen – insbesondere im Wettbewerb mit den ganz großen Filialisten und Online-Konzernen. Die Digitalisierung mit den zusätzlichen Herausforderungen und Chancen durch die Künstliche Intelligenz ist so komplex, dass niemand im Mittelstand sich diesen Themen alleine stellen kann“, erklärte VME-Hauptgeschäftsführer Frank Stratmann bereits vor der VME Digitale.25 im Interview mit dem MÖBELMARKT, und was damals galt, ist heute noch mindestens genauso richtig. Denn obwohl seit der letzten Veranstaltung mehr als ein Jahr vergangen ist, tritt die Branche beim digitalen Produktpass weiter auf der Stelle – auch weil immer noch verbindliche Vorgaben aus Brüssel fehlen.
Umso wichtiger ist es also, den begonnenen Dialog weiterzuführen. Das Portfolio des Kongresses geht dabei weit über Digitalisierungsthemen hinaus: Verschiedenste Dienstleister und Speaker liefern Inspiration und konkrete Handlungsansätze für die aktuell dringendsten Herausforderungen rund um Relevanz, Sichtbarkeit und Frequenz. Von Print bis Social Media, von SEO/GEO bis zu integrierter Kampagnenplanung – der VME-Kongress für Marketing, Brand und Digitales bietet Mehrwerte für Möbler aus allen Bereichen und auf jeder Unternehmensebene. Der VME sieht sich hier aufgrund seiner eigenen fortgeschrittenen Digital-Strategie in einer Vorreiterrolle und setzt deshalb auch 2027 wieder auf den Branchendialog.
Chancen in allen Bereichen nutzen
Zu dieser Strategie gehören verschiedene Bausteine. Wie das „ManageMax VME“-Tool, das vor rund vier Jahren angekündigt und vor zwei Jahren ans Netz gebracht wurde. Dafür wurden mit viel Aufwand die Produktdaten auf Seiten der VME-Händler optimiert, sodass man inzwischen in der Lage ist, Umsatzdaten so auszuwerten, dass man daraus die Produktperformance einzelner Modelle ableiten und analysieren kann: „Das war eine Riesenleistung unserer Gesellschafter, die sich aber gelohnt hat. Denn heute wissen wir, wie unsere Produkte am Markt performen“, so Sebastian Moos in der Rückschau.
Im vergangenen Jahr wurde das System dann um das Modul Categories & Favorites“ erweitert, mit dem man steuern kann, wo man investieren sollte, welche Modelle man unbedingt in seiner Ausstellung braucht, weil sie wirklich den Kunden anziehen, und welche Produkte das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben und langsam abverkauft werden sollten. Aktuell wird gerade an dem Modul „Konzentration und Bonusoptimierung“ gearbeitet. Damit lässt sich analysieren, bei welchen Lieferanten noch welcher monetäre Betrag nötig ist, um die nächste Bonusstufe zu erreichen und wie sich Sortimente so konzentrieren lassen, dass am Ende der maximale Bonus und der maximale Ertrag für die Gesellschafter herausspringt – inklusive Nachlaufkonditionen.
„Das alles zahlt ja auf die Einkaufsseite ein. Aber auch auf Verkaufsseite analysieren wir das Kundenverhalten – unser Fokus lag vom ersten Tag an Messbarkeit, Sichtbarkeit und Effizienz von Kampagnen. Künftig können wir Kunden nicht nur personalisiert, sondern in Mikrosegmenten ansprechen – so wie es ihren Bedürfnissen entspricht. Zudem haben wir unsere gesamte Webseiten-, Online-Shop- und Order-Management-Infrastruktur – also die E-Commerce-Infrastruktur – komplett neu gebaut und sind da wirklich auf State-of-the-Art-Technologie“ so Moos.