Ellenberger
Bundespreis Ecodesign 2019: „Nordic Space“ Bett in der Vorauswahl

Foto: Ellenberger

Wie sich ein Produkt auf die Umwelt auswirkt, wird auch durch sein Design bestimmt. Deshalb zeichnet der Bundespreis Ecodesign auch in diesem Jahr wieder nachhaltige und herausragend gestaltete Produkte aus. Das „Nordic Space“ Bett hat es in die Vorauswahl geschafft – damit hofft Jannis Ellenberger auf die dritte Auszeichnung für seinen minimalistisch-eleganten Entwurf.

Umweltbewusste Produkte werden noch nicht selbstverständlich gekauft. Damit nachhaltige Ideen wirklich ankommen, müssen ökologische und ästhetische Prinzipien sinnvoll in Einklang gebracht werden. Aus diesem Grund verleihen das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt seit 2012 den Bundespreis Ecodesign.

„Nachhaltige Möbel müssen sexy sein", betont auch Jannis Ellenberger. „Ein Bett ist ein Ort zum Schlafen, Leben, Lieben! Deshalb habe ich mit dem ,Nordic Space’ Bett ein Design entwickelt, das zu all diesen Dingen einlädt."

Für seine gestalterische Arbeit hat Jannis Ellenberger bereits den renommierten iF Design Award erhalten. Und sein „Nordic Space“ Bett konnte sogar schon zwei Jurys überzeugen: das raffinierte Holzgestellt mit den charakteristischen, schräg stehenden Beinen wurde 2017 Gewinner beim European Product Design Award und erhielt 2018 den Green Product Award. Für den Bundespreis Ecodesign steht das „Nordic Space“ Bett von Ellenberger nun zum dritten Mal vor einer Jury, die durch herausragende ökologische Qualität, einen innovativen Ansatz und durch hohe Designqualität überzeugt werden will. Im Vordergrund steht der gesamte Lebenszyklus eines Produktes: Neben einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen wird hier vor allem Langlebigkeit, genauer: ästhetische Langlebigkeit honoriert – Ein Produkt, dessen Design in vielen Jahren noch genauso gefällt wie heute, ist wesentlich nachhaltiger als wenn es kurzweiligen Trends hinterherläuft.

Die Ausschreibung zum Bundespreis Ecodesign startete am 14. Januar. Das Gremium hat nun eine Vorauswahl aus 130 Wettbewerbsbeiträgen getroffen. Diese stehen am 16. September vor der Hauptjury zur Wahl. An diesem Tag werden wichtige Design-Experten wie Werner Aisslinger die Gewinner für den Award nominieren. Nach einem Presserundgang am 17. September um 14 Uhr werden alle Wettbewerbsbeiträge noch bis zum 22. September öffentlich zugänglich gemacht. Im November gibt das Bundesumweltministerium schließlich die nominierten und prämierten Beiträge bekannt, bevor sie 2020 auf eine Wanderausstellung gehen.


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