Eurolaser / Amann Group
Panorama Texprocess

Automatisiertes Schneiden von Rollenmaterial – Auf der ­Tex­process tritt Eurolaser mit automatisierten Lösungen für den Textilzuschnitt auf. Das Unternehmen sieht sich als einer der führenden Hersteller von CO2-Laser-Schneidsystemen. In diesem Jahr wird unter anderem der High-End-Lasercutter „L-1200 Conveyor“ (siehe Foto) für die automatisierte Textilbearbeitung vorgestellt. Insbesondere die automatische Zuführung der Textilien von der Rolle, der Zuschnitt bedruckter Textilien inkl. der Kamera- und QR-Code-Erkennung, sowie das Etikettieren und Beschriften der Einzelstücke in einem Arbeitsgang sind Schwerpunkte des Messeauftritts. Gerade für Beschattungssysteme, individuelle Dekostoffe, Raumtrennwände und andere Heimtextilien sind saubere Schnitte in extrem großen Formaten erforderlich. Durch die Bearbeitung der Textilien mit dem Werkzeug Laser wird nach Auskunft von Eurolaser die Schnittkante versiegelt und verhindert so nachhaltig Ausfransungen. Im Vergleich zum Messer entstehe keine Werkzeugabnutzung und das Material lasse sich verzugsfrei in alle Richtungen schneiden, unterstreicht der Anbieter.

Foto: Eurolaser

„Smarte“ Garne – Garne und Fäden werden künftig als Leiter von Strom und Daten dienen. Die Amann Group als einer der führenden Hersteller von Näh- und Stickgarnen stellt auf der Fachmesse Texprocess in Frankfurt solche intelligenten Garne, auch „smart Yarns“ genannt vor und zeigt textile Lösungen für Einsatzgebiete auf, die weit über Anwendungen reiner Näh- und Stickfäden hinausgehen. Sie sorgen für sicheren Halt, ersetzen Plastikbauteile oder übernehmen sicherheitsrelevante Aufgaben. Die Einsatzgebiete leitfähiger Fäden sind vielseitig. So können sie zum Beispiel als Sensoren oder Übertragungsmedien zum Einsatz kommen. Aufgestickt als Touch-Schalter am Autositz oder eingearbeitet in einer Schuhsohle ersetzen die intelligenten Fäden beispielsweise rohstoffintensive Plastikschalter und Kabel. Neben neuen Anwendungsfeldern spielen auch verschiedene Verarbeitungsmethoden eine wichtige Rolle. So eignen sich die leitfähigen Garne als Drucksensor, der in Verbundwerkstoffen integriert wird und so Belastungsdaten erfassen kann. Zudem sind sie auch besonders leicht. Das macht sie vor allem für Zukunftstechnologien wie die Elektromobilität oder den Leichtbau zu attraktiven Materialien.

Foto: Amann

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