Fachschule des Möbelhandels (Möfa)
Neu gestalteter Ausstellungsbereich Küchen eröffnet

(V.l.n.r.) Axel Brinkmann, Marketingleiter Nolte Küchen, Stephan Baum, Ausbildungsleiter national, Dieter Müller, Schulleiter Möfa, Georg Molls, Dozent Möfa, und André Kunz, Geschäftsführer des Schulträgers, mit einigen Schülern im neuen Küchenbereich. Foto: Möfa

„Die Ansprüche an die Kundenberater/-innen in der Küchen‐ und Einrichtungsbranche sind vielfältig. Sie müssen fachkundig, engagiert, zuvorkommend und kompetent sein in einem Ausmaß, das den Kunden nicht nur zufriedenstellt, sondern sogar angenehm überrascht“, beschreibt Dieter Müller, Schulleiter der Fachschule des Möbelhandels (Möfa), die Anforderungen, die an erfolgreiche Küchenfachberater/innen gestellt werden. Die Möfa benötige deshalb Lernbedingungen, die enge Bezüge zur Praxis ermöglichen, weswegen man den Ausstellungsbereich Küchen neu gestaltet habe.

Für die Neugestaltung haben die Dozenten Dr. Michael Weide und Georg Molls gemeinsam mit Nolte Küchen für den unterrichtlichen Einsatz zwei Küchensegmente in L‐Form entwickelt, deren Besonderheit Weide so erläutert: „Ihre Positionierung im offen zugänglichen Ausstellungsbereich des Schulgebäudes, ermöglicht und erleichtert den geplanten sowie den spontanen Unterrichtseinsatz in unterschiedlichen Unterrichtsfächern zur Verbindung von Theorie und praktischer Anschauung. Verschiedene Schranktypen, die in ihnen verbaute Technik und deren Funktionen erschließen sich für den Einsteiger nicht immer allein aus den Informationen der Verkaufshandbücher. Nur die konkrete Anschauung kann diesen Transfer leisten. Ausschließlich im direkten Vergleich können optische, haptische und funktionale Unterschiede erkannt werden. Derartige Erfahrungen unterstützen den Lernprozess auf verschiedenen Wahrnehmungsebenen und lassen sich direkt für konkrete Planungs‐, Beratungs‐ und Argumentationsprozesse anwenden. Front‐, Material‐ und Arbeitsplatten‐Muster sowie entsprechende Verkaufsunterlagen, die sich auf dem jeweils neuesten Stand befinden, ergänzen den Anschauungswert und halten die Küchensegmente über einen längeren Zeitraum aktuell.“


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