Febrü
Stellt Weichen für weiteres Wachstum

Foto: Febrü

Herford. Mit einem Umsatz von 41 Mio. Euro verzeichnet der Büromöbelhersteller Febrü im Geschäftsjahr 2025 einen moderaten Rückgang von 4% und behauptet sich damit in einem insgesamt rückläufigen Branchenumfeld, das Inlandsgeschäft schrumpfte um rund 11 %.

Trotz der Marktsituation setzte Febrü konsequent auf Zukunftssicherung. Investitionen in Personal und Produktion standen im Fokus: So wurde unter anderem eine neue Schrankmontagelinie in Betrieb genommen, eine Tischplattenbohrmaschine integriert sowie ein Schweißroboter im Metallbereich installiert. 

„Das Jahr 2025 hat uns gefordert, aber auch gezeigt, wie wichtig es ist, konsequent in die eigene Leistungsfähigkeit zu investieren. Mit unseren Maßnahmen stärken wir gezielt unsere Wettbewerbsposition und schaffen die Grundlage für nachhaltiges Wachstum“, so Geschäftsführer Bernd Kroeger. Mit 250 Mitarbeitenden entwickelt und produziert Febrü am Standort Herford ganzheitliche Arbeitswelten. 

Im Jahr 2026 plant Febrü, den Vertrieb zu stärken. Der Fokus liegt auf dem deutschen Markt, gleichzeitig sollen die Vertriebsaktivitäten im angrenzenden Ausland intensiviert werden. Dafür wurde das Sales-Team personell verstärkt, um eine noch flächendeckendere Präsenz zu gewährleisten. Auch in der Produktion sind weitere Investitionen vorgesehen. Insbesondere im Bereich der Holzfertigung plant das Unternehmen zusätzliche Maßnahmen, unter anderem in der Kantenbearbeitung. Parallel dazu werden die Marketingaktivitäten auf allen Ebenen verstärkt.

„Wir sehen großes Potenzial darin, unsere Stärken noch klarer auszuspielen, in der Fertigung, im Vertrieb und in der Markenkommunikation. Wir planen zahlreiche Maß- nahmen, um unsere Fachhandelspartner in ihrem Geschäft zu unterstützen und er- schließen mit neuen Produktsegmenten zusätzliche Zielgruppen“, erklärt Geschäfts- führer Bernd Kroeger, der vormals den Vertrieb verantwortete. Ein Beispiel dafür ist die Erweiterung des Sortiments um brandschutzgeprüfte Möbel. Dieses Segment ergänzt das bestehende Portfolio und soll neue Marktchancen eröffnen. 


zum Seitenanfang

zurück