Franke Group
„Solide Entwicklung“ im 1. Halbjahr

Foto: Franke

Die Franke Group entwickelte sich im ersten Halbjahr 2019 solide und erzielte einen konsolidierten Nettoumsatz von CHF 1‘138.1 Mio. gegenüber CHF 1‘055.3 Mio. in der Vorjahresperiode. Dies entspricht einem Umsatzzuwachs von 7,8%, wie aus der heute veröffentlichten Halbjahresbilanz der Artemis Group, der Muttergesellschaft von Franke, hervorgeht. Hauptwachstumstreiber für die Franke Group war demnach die Akquisition von Chain Link Services, während die Währungseffekte negativ zur Umsatzentwicklung beitrugen.

Die Division Franke Foodservice Systems, Küchenausrüster von Fastfoodketten, ist mit 31,3% beim Umsatz aufgrund der Akquisition von Chain Link Services am stärksten gewachsen, gefolgt von Faber Hoods & Cooking Systems. Der Hersteller von Dunstabzugshauben für Haushaltsküchen konnte ein Umsatzwachstum von 9,1% erzielen. Hervorzuheben sei darüber hinaus die Entwicklung von Franke Kitchen Systems im ersten Halbjahr 2019. Die Division, deren Kerngeschäft im Bereich Essenszubereitung und Kochen ist und derzeit ein Turnaround-Programm zur nachhaltigen substanziellen Steigerung der Profitabilität umsetzt, konnte im Berichtzeitraum wieder leicht organisch wachsen.

Artmis Group mit akquisitionsbedingten Umsatzplus

Die Artemis Group selbst blickt im ersten Halbjahr 2019 auf gemischte Ergebnisse ihrer vier Geschäftsaktivitäten Franke Group, Artemis Real Estate Group, Feintool Group und Artemis Asset Management Group zurück. Sie erzielte im Berichtszeitraum einen konsolidierten Nettoumsatz von CHF 1‘556.1 Mio. – und verzeichnete ein Plus gegenüber der Vorjahresperiode von 3,8%. Organisch entspricht dies einem Rückgang von 4,0%. Kompensiert wurde diese Entwicklung durch die beiden Akquisitionen Chain Link Services (Franke Group) und Stanzwerk Jessen (Feintool Group), die zu einer Umsatzerhöhung von 10,0% führten.

Für das Gesamtjahr 2019 rechnet die Artemis Group mit einer Verlangsamung der Weltwirtschaft angesichts der bestehenden Handelsstreitigkeiten, des zunehmenden Protektionismus und der wirtschaftspolitischen Unsicherheiten in Europa. Die Gruppe ist daher vorsichtig optimistisch gestimmt und erwartet für einige ihrer Beteiligungen weiterhin eine herausfordernde Geschäftsentwicklung, insbesondere im Bereich Automobilzulieferer. Ein Schwerpunkt bleibt die im laufenden Geschäftsjahr substantielle Profitabilitätsverbesserung der Franke Group.


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