Frommholz
Insolvenz der Produktionsgesellschaft

Frommholz-Geschäftsführer Gero-Walter Frommholz. Foto: Archiv

Am 5. Juli musste die FPS GmbH & Co. KG, ehemals Frommholz Polstermöbel, Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. Vor diesem Hintergrund erklärte der Geschäftsführer der Frommholz Vertriebsgesellschaft, Gero Walter Frommholz: „Die Vertriebsgesellschaft Walter Frommholz GmbH & Co. KG ist rechtlich selbstständig und von der Insolvenz nicht betroffen. Sie ist mit allen Produkten weiterhin voll lieferfähig. Alle Lieferzusagen und Termine werden eingehalten. Alle Lieferanten werden ebenfalls wie bisher pünktlich bezahlt.“
Frommholz weist in diesem Zusammenhang auf die gute gesamtwirtschaftliche Situation des 1859 gegründeten Traditionshauses hin: ,,Mit einer Eigenkapitalquote von über 50% sind wir zukunftsfähig und leistungsstark aufgestellt. Wir werden in neue Strukturen investieren, unseren Firmensitz in Spenge mit einer Neugestaltung des Showrooms stärken und das Unternehmen mit neuen Kollektionen für die Zukunft ausrichten."

Heimischer Produktionsstandort nicht mehr wirtschaftlich

Als Grund für die Insolvenz der FPS GmbH & Co. KG nennt Frommholz die seit Jahren stark wachsenden Kosten des deutschen Produktionsstandortes. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ließen die Produktion am Standort in Spenge nicht mehr zu. Ein Großteil der Sitzmöbel werde bereits seit Jahren von unabhängigen Manufakturen mit qualifizierten Mitarbeitern und hoher Lieferzuverlässigkeit produziert. Diese Produktionsschiene soll in Zukunft weiter ausgebaut werden.
Frommholz plant in Zusammenarbeit mit Designern die Erweiterung der Kollektion und den Aufbau von Exklusiv-Programmen für ausgewählte Handelspartner.
Zu sehen sind die neuen Kollektionen auf der Frommholz-Hausmesse anlässlich der Messe M.O.W. (18.-22. September 2016), auf den Showtagen im niederländischen Culemborg (11.-13. September 2016) und auf der imm cologne in Köln (16.-22. Januar 2017) in Halle 11.3.



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