GD Holz
Vereinfachung der Holzimporte gefordert

Die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Manuela Rottmann. Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler

Verbandsvertreter aus der Holz- und Forstwirtschaft diskutierten Ende Februar mit Staatssekretärin Manuela Rottmann vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über drängende Anliegen der Branche bei der Waldbewirtschaftung sowie die Rohstoff- und Materialversorgung.

Wie der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) mitteilt, sind die Waldbewirtschaftung und die Holzverwendung gleichzeitig Herausforderungen als auch Lösungen für die Klimawende. Unter der neuen Bundesregierung soll die Waldbewirtschaftung weiter reguliert werden. Staatssekretärin Dr. Rottmann erläuterte, dass 10% der deutschen Waldgebiete unter strengen Schutz gestellt werden. Gleichzeitig sollen verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit der klimaresiliente Waldumbau vor dem Hintergrund zunehmender Extremwetterereignisse gelingt. GD Holz-Vorstandsmitglied Maximilian Habisreutinger betonte dabei, dass aktiver Klimaschutz auch die Bewirtschaftung unserer Wälder beinhalten müsse.

Manuela Rottmann sprach sich für einen freien Handel mit Holz aus, wenn alle Regularien eingehalten werden. Maximilian Habisreutinger ergänzte, dass die Grundlage für einen legalen Holzeinschlag immer die geltenden Landesgesetze sein müssen. „Nachhaltige Forstwirtschaft in den Lieferländern darf nicht als „deforestation“ oder „degradation“ angesehen werden. Zudem müssen auch kleine und mittelständische Unternehmen den steigenden bürokratischen Anforderungen gerecht werden können“, so Habisreutinger.
Abschließend bestätigte die Staatssekretärin die Systemrelevanz der Holzbranche und ergänzte, dass die besten Ideen für aktuelle Herausforderungen nicht aus der Politik, sondern aus der Branche selbst kämen.


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